2. Feldhockey-Bundesliga Süd

Limburger HC: Beste Saisonleistung gegen dIe Spitzenteams

VON BERND BUDE

VON BERND BUDE

Erst nach einer Viertelstunde schien der Tabellenführer vom Main    offenbar bereit, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden und machte mächtig Dampf auf. Nachdem die 80er bis zu diesem Zeitpunkt lediglich einmal die Torlatte getroffen hatten, war es Max Groth, der seine Mannschaft (17.)  in Führung schoss. Zu einem unglücklichen Zeitpunkt fiel das 0:2, als Moritz Schmidt-Opper die Kugel nach einer Strafecke  nur eine Minute vor der Pause ins LHC-Tor „zimmerte“.

So richtig lebhaft wurde das Spiel zwischen der 37. und 44. Minute. So nach und nach legten die Hausherren den Respekt vor den stocktechnisch besseren Gästen ab, und Laurens Meurer nutzte die zweite Limburger Strafecke mit einem herrlichen Schlenzer zum 1:2. Schon im Gegenzug schlugen jedoch die Frankfurter zu: Geoffrey Cosyns schloss einen Konter zum 1:3 ab. Es blieb nicht zuletzt durch das 2:3 von Dominic Böckling spannend. Mit letztem Einsatz schloss der Routinier ein von ihm inszenierten Angriff auf dem Boden liegend zum zweiten Anschlusstreffer ab. Die Frankfurter, die in der Abwehr überraschend instabil agierten, ließen jedoch nicht locker, und Anton Schmidt-Opper per Siebenmeter und Geoffrey Cosyns mit seinem zweiten Treffer, stellten die Weichen zum letztlich noch klaren Sieg, der auch durch das dritte Limburger Tor durch den starken Max Polk eine Minute vor dem Ende nicht getrübt wurde. Es war die bisher beste   Limburger        Saisonleistung.

Limburg: Moritz Müller, Jonas, Böckling, Faustmann, Julien Collée, Schneider, Polk, Max Müller, Meurer, Lukas Schmitt, Bäder, Kafke, Lars Schmitt, Lennard Schmitt, Janis Collée, Peters – SR: Weber (Feudenheim), Schultz (SaFo Frankfurt) – Tore: 0:1 Max Groth (17.), 0:2 Moritz Schmidt-Opper (29.), 1:2 Laurens Meurer (37.), 1:3 Geoffrey Cosyns (38.), 2:3 Böckling (42.), 2:4 Anton Schmidt-Opper (44., Siebenmeter), 2:5 Geoffrey Cosyns (49.), 3:5 Max Polk (59.) – Zuschauer: 250.

Limburger HC – TSV Mannheim 4:5 (2:4). Als Mannheim nach 18 Minuten 4:0 vorne lag, gab keiner mehr einen Pfifferling auf den LHC. Hoffnung schöpften die Hausherren lediglich aufgrund der Großwetterlage, denn wegen Gewitters und Starkregens wurde die Partie 45 Minuten unterbrochen. Das Spiel wurde jedoch fortgesetzt, und während der Himmel durch Regenwolken verdunkelt wurde, erhellten sich die Mienen beim Tabellenletzten. Das Spiel kippte zu Gunsten des LHC, Limburg holte Tor um Tor auf. Marcus Gutz hatte sich die Spieler zur Brust genommen und aufgefordert, endlich dagegenzuhalten. Das Wunder vom Eduard-Horn-Park schien greifbar nahe, denn Julian Collée, Laurens Meurer (2) und Benedikt Faustmann hatten das Ergebnis bis zur 55. Minute egalisiert. Kurz vor Ende lag der Ball sogar noch einmal im Mannheimer Kasten. Limburg bejubelte bereits das 5:4, als die Unparteiischen den Treffer, offenbar wegen eines Regelverstoßes des Angreifers, wieder zurücknahmen. „Und wir können, wieder einmal nicht die Klappe halten“, ärgerte sich Marcus Gutz nicht nur über den verweigerten Treffer, sondern über eine Zeitstrafe wegen Meckerns. In Unterzahl kassierte der LHC dann noch den Nackenschlag in Form des 4:5 durch TSV-Torjäger Philip Schlageter.    bb

Limburg: Moritz Müller, Jonas, Böckling, Faustmann, Julien Collée, Schneider, Polk, Max Müller, Meurer, Lukas Schmitt, Bäder, Kafke, Lars Schmitt, Lennard Schmitt, Janis Collée, Peters – SR: Weber (Feudenheim), Schultz (SaFo Frankfurt) – Tore: 0:1 P. Schlageter (2.), 0:2 Lukas Pfaff (10.), 0:3 Lukas Podobiske (16.), 0:4 Felix Bernhardt (18.), 1:4 Julien Collée (26.), 2:4 Laurens Meurer (28.), 3:4 Benedikt Faustmann (43.), 4:4 Laurens Meurer (55.), 4:5 Philip Schlageter (59.) – Zuschauer: 100.

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