2. Feldhockey-Bundesliga Süd

Der Limburger HC hat das Siegen verlernt

Der Klassenerhalt wird für den Limburger HC zur Utopie. Zwar hatte die Mannschaft von der Lahn die beiden vorangegangenen Hinrunden ebenfalls als Schlusslicht abgeschlossen, aber nie war der Vorsprung zu einem Nichtabstiegsplatz so groß wie jetzt, nämlich zehn Punkte. Limburger HC – HC Ludwigsburg 1:2 (0:2). „Satz mit x, das war wohl nix.“ Mit Zweitliga-Hockey hatte die Partie nur äußerst wenig zu tun. Dafür waren vor allem die Limburger verantwortlich, die pomadig, wenig druckvoll und saft- und kraftlos zu Werke gingen. Einzig nach zwei Minuten verschaffte sich Ludwigsburgs Torwart Tobias Weißer den größten Respekt, als er einen Kracher von der Schusskreisgrenze auf der Torlinie prächtig entschärfte. Danach: LHC-Ansturm, Fehlanzeige. Auch die Ludwigsburger strahlten nur wenig Gefährlichkeit aus, waren bei Kontern jedoch äußerst erfolgreich. Einer dieser Konter führte nach 18 Minuten dank der höflichen LHC-Abwehr für die Ludwigsburger „barrierefrei“ zur 1:0-Führung. Anstatt energisch einzugreifen, wurden die heimischen Verteidiger vorgeführt, sie leisteten Geleitschutz, und das Schicksal nahm nach einem weiteren Tor seinen Lauf. Als die Limburger noch mit einer Schiedsrichter-Entscheidung haderten, suchten die Gäste den direkten Weg zum Tor und fanden ihn zum 0:1. Die Hausherren fielen nach den Leistungen gemessen zumindest in der zweiten Halbzeit nicht ab. Das 1:2 lag (37.) in der Luft. Der LHC bekam nach einem Körperfehler der Ludwigsburger einen Siebenmeter zugesprochen. Wie angefressen die Akteure des LHC sind, zeigte die Ausführung des Strafstoßes, die der ansonsten so sichere Laurens Meurer einen Meter über das Tor zielte. Dafür markierte Julian Collèe den Anschlusstreffer mit der „argentinischen Rückhand“ – das schönste Tor des Spiels, blieb jedoch nur ein schwacher Trost für die Hessen, die ihr letztes Punktspiel im Februar in der Hadamarer Sporthalle gefeiert haben.

Der Klassenerhalt wird für den Limburger HC zur Utopie. Zwar hatte die Mannschaft von der Lahn die beiden vorangegangenen Hinrunden ebenfalls als Schlusslicht abgeschlossen, aber nie war der Vorsprung zu einem Nichtabstiegsplatz so groß wie jetzt, nämlich zehn Punkte. Limburger HC – HC Ludwigsburg 1:2 (0:2). „Satz mit x, das war wohl nix.“ Mit Zweitliga-Hockey hatte die Partie nur äußerst wenig zu tun. Dafür waren vor allem die Limburger verantwortlich, die pomadig, wenig druckvoll und saft- und kraftlos zu Werke gingen. Einzig nach zwei Minuten verschaffte sich Ludwigsburgs Torwart Tobias Weißer den größten Respekt, als er einen Kracher von der Schusskreisgrenze auf der Torlinie prächtig entschärfte. Danach: LHC-Ansturm, Fehlanzeige. Auch die Ludwigsburger strahlten nur wenig Gefährlichkeit aus, waren bei Kontern jedoch äußerst erfolgreich. Einer dieser Konter führte nach 18 Minuten dank der höflichen LHC-Abwehr für die Ludwigsburger „barrierefrei“ zur 1:0-Führung. Anstatt energisch einzugreifen, wurden die heimischen Verteidiger vorgeführt, sie leisteten Geleitschutz, und das Schicksal nahm nach einem weiteren Tor seinen Lauf. Als die Limburger noch mit einer Schiedsrichter-Entscheidung haderten, suchten die Gäste den direkten Weg zum Tor und fanden ihn zum 0:1. Die Hausherren fielen nach den Leistungen gemessen zumindest in der zweiten Halbzeit nicht ab. Das 1:2 lag (37.) in der Luft. Der LHC bekam nach einem Körperfehler der Ludwigsburger einen Siebenmeter zugesprochen. Wie angefressen die Akteure des LHC sind, zeigte die Ausführung des Strafstoßes, die der ansonsten so sichere Laurens Meurer einen Meter über das Tor zielte. Dafür markierte Julian Collèe den Anschlusstreffer mit der „argentinischen Rückhand“ – das schönste Tor des Spiels, blieb jedoch nur ein schwacher Trost für die Hessen, die ihr letztes Punktspiel im Februar in der Hadamarer Sporthalle gefeiert haben.

Limburg:Moritz Müller, Niklas Müller, Koch, Faustmann, Julien Collée, Schneider, Polk, Meurer, Lukas Schmitt, Bäder, Zinsmeister, Kafke, Lennard Schmitt, Jannis Collée, Schön, Peters, Böckmann – SR:Assmuss, Reimann (beide Hamburg) – Tore: 0:1 Arne Huber (18.), 0:2 Mathias Schung (28.), 1:2 Julian Collée (38.) – Zuschauer:200.

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