Prominente Unterstützung für Martin Rabanus (unten links) aus der eigenen Partei: An der Nominierung nahmen auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (oben rechts) und die Landeschefin Nancy Faeser teil.
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Prominente Unterstützung für Martin Rabanus (unten links) aus der eigenen Partei: An der Nominierung nahmen auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (oben rechts) und die Landeschefin Nancy Faeser teil.

Bundestagswahl im September

Martin Rabanus tritt erneut an

SPD-Politiker will im fünften Versuch das Direktmandat im Wahlkreis Rheingau-Taunus - Limburg

Limburg -Statt in einem gut gefüllten Saal sind die rund 100 Delegierten der beiden SPD-Unterbezirke Rheingau-Taunus und Limburg-Weilburg am virtuell zusammengekommen, um bei einer Videokonferenz eine Kandidatin oder einen Direktkandidaten für die Bundestagswahl im September zu küren. Dies wird zum fünften Mal nacheinander Martin Rabanus sein, der in allen seinen bisherigen Versuchen Klaus-Peter Willsch (CDU) unterlegen war, aber seit 2013 über die Landesliste im Bundestag sitzt.

Vor der Wahl freuten sich die beiden Landtagsabgeordneten Marius Weiß und Tobias Eckert, die die Veranstaltung leiteten, über ein Videogrußwort des SPD-Generalsekretärs Lars Klingbeil, der die versammelten Sozialdemokraten schon mal auf den Wahlkampf einstimmte: "Wir wissen ja immer noch nicht, wen die Union als Kanzlerkandidaten aufstellt, aber eines weiß ich ganz genau, Olaf Scholz kann es besser", sagt er.

Anschließend hatte Martin Rabanus das Wort, der von den beiden Unterbezirksvorständen einstimmig für eine erneute Kandidatur vorgeschlagen wurde. Zunächst blickte er zurück auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie, die ihn gerade in seiner Funktion als Sprecher des SPD-Bundestagsfraktion für Kultur und Medien besonders beschäftigten. "Ich will an dieser Stelle mal allen danken, die mitgeholfen haben, dass uns die Lage nicht über den Kopf gewachsen ist, die Einschränkungen und unterschiedliche Entbehrungen in Kauf genommen haben - nicht aus Lust daran, sondern aus Verantwortung. Das sollte vielleicht selbstverständlich sein, ist es aber nicht - das hat uns jüngst Klaus-Peter Willsch mit seiner Corona-Geburtstagsparty bewiesen", machte Rabanus deutlich.

Prominente Unterstützung für seine Kandidatur erhielt Martin Rabanus unter anderem von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, die ihn für die gute Zusammenarbeit bei der Verbesserung des Jugendschutzgesetzes lobte und den Delegierten die erneute Nominierung des Kandidaten empfahl: Zum Schluss bat auch die hessische SPD-Vorsitzende Nancy Faeser um Zustimmung für eine erneute Kandidatur von Martin Rabanus: "Martin ist eine ganz starke Stimme für die Region Rheingau-Taunus und Limburg." Da keine weiteren Bewerbungen eingegangen waren, ist die Wahl von Martin Rabanus, der nun per Briefwahl bestimmt wird, nur noch Formsache. Das Ergebnis soll dann am 30. März verkündet werden. red

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