Ordnungspartnerschaft für den Bahnhof

Mehr Ordnung am Bahnhof

  • Joachim Heidersdorf
    VonJoachim Heidersdorf
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Die Deutsche Bahn AG und die Stadt Limburg wollen eine Ordnungspartnerschaft für den Bahnhof und das umliegende Gelände vereinbaren. Beide Seiten sprachen auch über Verbesserungen am ICE-Halt Limburg-Süd.

. Die Deutsche Bahn und die Stadt Limburg möchten gemeinsam das Sicherheitsgefühl der Nutzer und Kunden im und am Bahnhof verbessern. Konkret geht es um Randalierer und Betrunkene. Bislang dürfen Bundespolizisten nur im Gebäude einschreiten, Ordnungsamtsmitarbeiter lediglich außen. Aufgrund dieser Rechtslage hat es häufig Probleme gegeben.

DB und Kommune wollen sich nun gegenseitig das Hausrecht übertragen, damit die Bundespolizei beispielsweise auch am Bahnhofsvorplatz und das Ordnungsamt im Bahnhofsgebäude tätig werden können.Dies ist das Ergebnis mehrerer Gespräche zwischen dem DB-Regionalbeauftragen Dr. Klaus Vornhusen und Verantwortlichen der Stadt Limburg, an denen teilweise auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch beteiligt war.

WERKStadt einbinden

Limburgs Erster Stadtrat Michael Stanke (CDU) hatte bei Vornhusen wegen Verbesserungen am ICE-Bahnhof nachgehakt; bei dem Treffen kam der Konzernmanager mit der Idee der Ordnungspartnerschaft auf die Stadt zu.

Nach den Vorstellungen von Michael Stanke soll das Wirkungsgebiet auf die angenzende WERKStadt erweitert werden, in einem zweiten Schritt auch noch auf das Walter-Adlhoch-Haus.

In einem Arbeitsgespräch mit Vertretern von Polizei und WERKStadt wollen Bahn und Stadt demnächst die Einzelheiten klären und dann die Partnerschaft offiziell besiegeln.

Gute Absichten

Bezüglich der Verbesserungen am ICE-Halt bleibt es vorläufig bei Absichtserklärungen. Die Mittel für den Aufzug seien von der DB „intern mit hoher Priorität angemeldet“ worden, heißt es in einer Mitteilung.

Für die Eingangstüren habe das Bahnhofsmanagement Gießen „eine abschließende Lösung, die den Anforderungen des täglichen Betriebs gerecht wird, in Sicht.“ Und über eine Anzeige der ankommenden ICE an der Bushaltestelle gebe es zwischen der DB AG und dem Stadtlinienverkehr einen „Austausch über eine praxistaugliche Lösung“. Ein neuer Vorschlag, der auf eingesetzte Bahntechnik zurückgreift, müsse noch abgestimmt werden.

(hei)

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