+
?Am Meilenstein? gibt es immer wieder Probleme mit dem Parken, so dass der Ortsbeirat nun Maßnahmen zur Verbesserung der Situation empfiehlt.

Probleme mit parkenden Autos

Mehr Sicherheit für die Straße Am Meilenstein

In der Einbahnstraße „Am Meilenstein“ gibt es immer wieder Probleme mit der Parkerei, so dass die SPD und die CDU einen gemeinsamen Antrag für mehr Verkehrssicherheit in den Ortsbeirat eingebracht haben. Dieser wurde einstimmig beschlossen.

„Am Meilenstein“ soll weniger kreuz und quer geparkt werden. Darin ist sich der Ortsbeirat Innenstadt einig. Bei einem Ortstermin hätten sie einige Knackpunkte festgestellt, welche in den umfangreichen Antrag von CDU und SPD mit eingeflossen seien. So soll die Verkehrs- sowie auch Parksituation „Am Meilenstein“ verbessert werden. Ansässige Autohändler würden den bereits knappen Parkraum zum Abstellen ihrer Autos nutzen. Es bestünden bereits enge Verhältnisse, welche dadurch noch verschärft würden. Zudem sei die Einfahrt sehr unübersichtlich.

Einstimmig bittet der Ortsbeirat den Magistrat daher, einige Änderungen vorzunehmen: Die Einfahrt von der Frankfurter Straße her soll entschärft werden, so dass direkt im Einfahrtsbereich kein Parken mehr möglich ist und die Zufahrt dadurch übersichtlicher wird. Im rechten Kurvenbereich zur Einfahrt Breslauer Straße sollen Poller aufgestellt werden, um vor allem auch vor dem Spielplatz die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Das gesamte Wohngebiet soll zudem in einen verkehrsberuhigten Bereich umgewidmet werden. Durch eine neue Einzeichnung der Parkflächen soll aber auch mehr Platz zum Parken geschaffen werden.

An Ort und Stelle äußerten die Anwohner, dass vor allem Autos mit roten Nummernschildern ein Problem darstellten. Diese sollen nicht mehr dort parken dürfen. Mit der Feuerwehr soll abgestimmt werden, welche Rettungswege notwendig sind und welche Flächen eventuell noch zu Parkflächen umfunktioniert werden können. Neben dem Anwohnerparken soll es keine Ausnahmen mehr geben und das Ordnungsamt soll stärker kontrollieren, ob jemand unrechtmäßig sein Fahrzeug abstellt.

Zudem soll der Magistrat prüfen, wie viele PKWs gemeldet sind und wie viele Parkplätze zur Verfügung stehen. Außerdem soll geklärt werden, wie viele Anwohnerparkausweise ausgestellt wurden, wie viele Autohändler gewerblich gemeldet sind und ob diese den freien Parkraum für ihre Autos mit roten Nummernschildern nutzen dürfen?

Der Rewe-Markt auf der anderen Straßenseite hätte angeboten, sieben Parkplätze zu vermieten, so Ortsvorsteherin Sigrid Wolf (CDU). Doch sie könne sehr gut verstehen, dass Anwohner keinen Parkplatz gegenüber anmieten wollten, wenn ihnen eine Fläche vor dem Haus zusteht. Sie hoffe nun auf eine gute Antwort aus dem Magistrat.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare