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Modern, hell und freundlich: Die Kinderklinik ist in den Talbau umgezogen

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat ihre neuen Räume im Talbau des St. Vincenz-Krankenhauses bezogen. Der Umzug erfolgte im laufenden Betrieb.

Der erste kleine Patient verließ die alte Station 7 Ost um 8.10 Uhr, der letzte verlegte Patient traf um 11.51 Uhr auf der Station T3 im Talbau des St. Vincenz ein, der neuen Heimat der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am St. Vincenz. Nach Überzeugung des Chefarzt-Duos war der Umzug ein „weiterer wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung der pädiatrischen Versorgung auf dem Schafsberg: „Wir sind stolz auf das gesamte Team, das den Umzug so professionell umgesetzt hat“, so Dr. Doris Fischer und Prof. Dr. Alex Veldman, die beiden Chefärzte der Kinderklinik.

Insgesamt 15 Patienten wurden verlegt, drei davon nicht invasiv beatmet mit High-Flow. Sechs Ärzte und bis zu zehn Pflegekräfte aus zwei Stationsteams (7 Ost und T3) sowie viele unterstützende Mitarbeiter aus IT, Haustechnik und vielen anderen beteiligten Bereichen waren an dieser großen logistischen Herausforderung beteiligt.

1400 Quadratmeter

Im Talbau stehen der Klinik für Kinder und Jugendmedizin nun auf etwa 1400 Quadratmeter Fläche moderne, helle und freundliche Räume zur Verfügung, um das Versorgungsangebot sowohl quantitativ, als auch qualitativ weiter auszubauen. In der nun räumlich von der Neonatologie getrennten Allgemeinpädiatrischen Station können bis zu 18 Kinder stationär in lichtdurchfluteten Zweibettzimmern versorgt werden. Eltern haben die Möglichkeit, auf bequemen Liegen im selben Zimmer zu übernachten. In der Neonatologie können bis zu 15 Früh- und Neugeborene aufgenommen werden, hiervon sechs in intensivmedizinischen Überwachungszimmern, die ein optimiertes Raumkonzept zur Überwachung und Versorgung auch schwerkranker Babys und Kinder erlauben. Für bereits aus der Frauenklinik entlassene Mütter steht ein Elternzimmer auf derselben Etage zur Verfügung. Alle Bettplätze in der Allgemeinpädiatrie und Neonatologie erlauben die Überwachung der kleinen Patienten über eine zentrale Monitoranlage.

Im Notfallambulanzbereich sorgen drei Behandlungszimmer und ein Wartebereich für eine effektive Versorgung von Notfällen bei Kindern und Jugendlichen für den Fall, dass niedergelassene Kinderärzte oder der ärztliche Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung nicht verfügbar sind. Versorgungs- und Lagerräume sowie zentrale Pflegestützpunkte und Dienstarztzimmer in kurzer Distanz zum stationären Bereich ergänzen die Patientenbereiche und erlauben eine effektive Versorgung von Kindern aller Altersklassen.

Erweiterung möglich

Perspektivisch erlauben die neuen Flächen eine Erweiterung des intensivmedizinischen Angebotes im Bereich der Pädiatrie, so dass gegebenenfalls eine Verlegung von schwerkranken pädiatrischen Patienten in andere Kinderkliniken weniger häufig notwendig sein wird. Darüber hinaus ist die Ansiedlung weiterer Fachgebiete innerhalb der Kinderheilkunde neben der Kinderkardiologie, Neonatologie und Hemostaseologie räumlich möglich.

red

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