Baustelle

Mühlberg-Sanierung im Zeitplan

Die Arbeiten im oberen Bereich des Mühlbergs in der Limburger Altstadt sind im Zeitplan und gehen ihrem Ende entgegen. Die Pflasterarbeiten haben begonnen, das mit dem Tiefbau beauftragte Unternehmen wickelt noch Restarbeiten ab.

Der Stich hoch zum Dom zwischen Pfarrhaus und Schloss ist bereits komplett geschottert, die neue Betonmauer auf der Seite des Pfarrhauses mit Natursteinen verkleidet. Die Reste des verfaulten Baums, der bereits im Juli gefällt werden musste, sind entfernt, ein neuer Baum soll noch gepflanzt werden. „Wir sind genau im vorgesehenen Zeitplan“, sagt Harald Diehl, Abteilungsleiter Tiefbau im Rathaus. Mit den Arbeiten am Mühlberg beginnt die Großbaustelle in der Altstadt, die an der Domstraße und der Nonnenmauer fortgesetzt wird.

Der Kfz-Verkehr wird während der Bauzeit der Nonnenmauer über den Mühlberg laufen. Schwere Fahrzeuge kommen nicht hoch. Die Kurve ist auch für die künftige Befahrung ertüchtigt worden. Eine Mauer aus L-Steinen ermöglicht es, das Fahrbahnniveau in einem gleichmäßigen Gefälle zu halten. Ohne die mit Natursteinen verkleidete Mauer hätte es zum Pfarrweg hin ein deutliches Gefälle gegeben. Der Fußweg vom Mühlberg zum Pfarrweg wurde wiederhergestellt. Die dortige Treppenanlage war zum Mühlberg hin abgerissen worden, da auch hier der Kanal erneuert werden musste. Die Treppenlage besteht übrigens aus den Stufen, die sich zuvor im oberen Bereich des Mühlbergs befanden. Diese Anlage ist verschwunden.

Nicht nur die gesetzten Treppenstufen sind gebraucht, auch das Blaubasaltpflaster war schon einmal verlegt. Die Verwendung von gebrauchtem Pflaster ist eine Auflage des Landesamts für Denkmalpflege. Die Stadt hat sich für Blaubasalt entschieden, da er beständiger ist als das bisherige Pflaster. Nach Angaben von Harald Diehl wird im Zusammenhang mit den derzeit laufenden Arbeiten auch die Zuwegung zur Domdechanei direkt hinter dem Pfarrhaus gleich mit erledigt. Und auch der Anschluss an den behindertengerechten Zugang zum Schloss ist vorgesehen.

Die Domstraße wird in der Zeit vom 9. April bis 29. Juli Baustelle sein. Ab dem 30. Juli ist dann die Nonnenmauer an der Reihe. Die Arbeiten sollen bis November abgeschlossen werden. Die Zufahrt über den Mühlberg ist für Anlieger möglich, sobald die Pflasterarbeiten abgeschlossen sind. Frühestens wird dies ab dem 16. April der Fall sein. Die Zufahrt über die Nonnenmauer ist von Anfang Juni an nicht mehr möglich, da die Arbeiten in der unteren Domstraße dann nur unter Vollsperrung weitergeführt werden können.

(red)

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