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In letzter Not verhindert hier der Elzer Abwehrspieler (links) eine Flanke des Hadamarers Sammy Kilic. Foto: Häring

Fußball-Gruppenliga Wiesbaden

Neue Besen kehren gut

0:0 hieß es nach 90 Minuten im hoch interessanten Süd-Derby zwischen Aufsteiger SG Kirberg/Ohren/Nauheim und dem bereits etablierten RSV Würges. 1:1 trennten sich im Norden der SV Rot-Weiß Hadamar 2 und der SV Elz. Erster Tabellenführer ist der RSV Weyer nach seinem 4:2-Erfolg gegen den SC Meso-Nassau Wiesbaden.    mor

0:0 hieß es nach 90 Minuten im hoch interessanten Süd-Derby zwischen Aufsteiger SG Kirberg/Ohren/Nauheim und dem bereits etablierten RSV Würges. 1:1 trennten sich im Norden der SV Rot-Weiß Hadamar 2 und der SV Elz. Erster Tabellenführer ist der RSV Weyer nach seinem 4:2-Erfolg gegen den SC Meso-Nassau Wiesbaden.    mor

SG Kirberg/Ohren/Nauheim – RSV Würges 0:0. Im vorgezogenen Gruppenliga-Südkreis-Derby neutralisierten sich zunächst beide Mannschaften. Keine Elf wollte zuviel riskieren, und so kam die erste Gelegenheit für den Aufsteiger etwas überraschend, so dass Würges vor Sören Hergenhahn zu klären vermochte. Die beste Chance für den RSV war ein Schuss vom linken Strafraumeck von Jermaine Pedraza, der aber einen seiner zentral platzierten Mitspieler traf. Kurz vor dem Seitenwechsel köpfte Nico Mantel nach einem indirekten Freistoß Richtung langes Eck, doch Würges-Keeper Jens Rock lenkte den Ball um den Pfosten. Ansonsten resultierten die Chancen auf beiden Seiten meist aus Standardsituationen. Nach dem Seitenwechsel kamen die „Roten“ durch die Hereinnahmen von Guerreiro-Chaparro, Nico Reitz und Manuel Meuth besser ins Spiel. Kirberg/Ohren/Nauheim zollte nun dem Freitagabendspiel um die Hünfeldener Meisterschaften und den hohen Temperaturen Tribut. In dieser Phase funktionierte die Defensivabteilung des Ligen-Neulings dennoch gut und ließ wenig zu.     reu

Kirberg/Ohren/Nauheim: Großmann, Kraft, St. Pfeiffer, Schulz, Enderich, Dylong, Scheu, R. Butzbach, Mantel, Yücel, S. Hergenhahn (Gapp, Azemi, Lieber, Stephan) – Würges: Rock, Pickhardt, Helling, Katzerooni, Mazlum, Erwe, Hohly, Meuth, Pedraza, Böhmer, Harmouch (Morawiec-Zingel, Bücher, Reitz, Fries, Man. Meuth, Guerreiro-Chaparro) – SR: Sürer (Wöllstadt) – Zuschauer: 150.

SV Rot-Weiß Hadamar 2 – SV Elz 1:1 (0:0). Im Nachbarschaftsderby begann der SV Hadamar  mit einer fast völlig neuformierten Mannschaft, in der bis auf Manuel Durek und Sascha Merfels kein Akteur mehr aus der letzten Saison in der Startformation stand.            Maxim Schreiner, Neuzugang vom SV Mengerskirchen, versuchte sich in der Spielgestaltung. Den ersten Aufreger sahen die rund 200 Zuschauer in der 14. Minute. Nach einem Fehlpass in der  SVH-Defensive vergab Amir Koochi. Hadamars erste gute Gelegenheit hatte Simon Neugebauer, der in Halbzeit eins zum auffälligsten Hadamarer     avancierte. Nach Pass auf Takano geriet der Abschluss des Japaners zu schwach. Benjamin Lüpke kam mit seinem Freistoß (27.) zwar an der Hadamarer Mauer vorbei, sein Schuss war aber zu lasch.           Zwei Möglichkeiten boten sich   noch vor der Pause durch    Boullion (H) und         Günes (E). Die zweite Spielhälfte sollte lebhafter werden. Die erste Chance hatte Dietrich, fast im Gegenzug wurde       Takano gefoult. Der Neuzugang vom FC Waldbrunn verwandelte den  Strafstoß zum 1:0.           Robin Reifenberg hatte Pech mit einem  Lattentreffer (58.). Takano stand alleine vor Kim Schmitt, versetzte den Keeper des SVE mit einem Schuss zum kurzen Eck, das Leder ging aber vorbei (60.). Der Aufsteiger wurde stärker.      Fahad Amins verschossener Freistoß war das Signal zu einer Drangperiode. Die Einwechselung von Spieltrainer Mehmet Dragusha erwies sich bei den Gästen als goldrichtig. Kaum im Spiel, servierte der Ex-Profi das Leder    maßgenau auf den Kopf von Amin, der   zum 1:1 traf (64.) und drei Minuten später auf der Torlinie nach Ecke von Maxim Schreiner das 2:1 vereitelte. Gianni Petrone fand     seinen Meister in Keeper  Schmitt, der das Leder mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenkte (68.).  Amin hätte auf Seiten der Elzer noch zum Helden werden können, wenn er nicht am Tor vorbeigeschossen hätte. Nachdem Kim Schmitt Robin Reifenbergs Freistoß (82.) pariert hatte, mussten sich die leicht favorisierten Fürstenstädter mit dem Punkt zufrieden geben. SVE-Coach Mehmet Dragusha meinte: „Meine Mannschaft hat sich den Punkt redlich verdient.“ Sein SVH-Kollege Sascha Merfels trauerte den vergebenen Möglichkeiten nach dem 1:0 nach.    rei

Hadamar: Durek, Wada, S. Neugebauer, Petrone, Lo Guasto, Schreiner, Takano, Boullion (46. Kilic), Reifenberg, Merfels –  Elz: Schmitt, M. Born, Reichwein, Lüpke, Amir Koochi (84. Frackowiak), Balmert, (64. Dragusha), Kesgin (58. A. Born),  Schlag, Amin, Günes – Tore: 1:0 Takano (58./FE),   1:1 Amin (64.) – SR: Jantz (Wiesbaden) – Zuschauer: 200.

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