Jugendkirche Crossover

Neuer Jugendtreff der Kirche

Die Vorbereitungen liefen seit Monaten, nun war es endlich so weit: Mit Hilfe eines großen Autokrans wurden im Hof der Jugendkirche Crossover beziehungsweise der Pfarrkirche St. Hildegard neue Räume errichtet.

Die Vorbereitungen liefen seit Monaten, nun war es endlich so weit: Mit Hilfe eines großen Autokrans wurden im Hof der Jugendkirche Crossover beziehungsweise der Pfarrkirche St. Hildegard neue Räume errichtet. In Containerbauweise entsteht dort zur Zeit das Jugendstil – ein Jugendtreff, der gemeinsam von der Jugendkirche und der Beratungsstelle jobaktiv betrieben wird.

Jugendbildungsreferentin Larissa Rathmer ist gleichzeitig erleichtert und erfreut darüber, dass mit dem Aufbau der Container die Eröffnung des Jugendtreffs in greifbare Nähe rückt: „Mit dem Jugendstil soll ein niedrigschwelliges Angebot für Jugendliche geschaffen werden, das es ihnen ermöglicht, aktiv am kirchlichen Leben teilzuhaben und dieses zu gestalten.“ Die Einweihung des neuen Gebäudes ist für den 12. Juli geplant.

Die Bedeutung solcher Einrichtungen in Anbindung an Jugendkirchen sei in den vergangenen Jahren ständig gewachsen. Die Schülercafés in Frankfurt (seit 2005) und Wiesbaden (seit 2013) haben sich als unverzichtbares Element der Arbeit der Jugendkirchen mit jungen Menschen erwiesen, heißt es in einer Mitteilung. Eine Limburger Besonderheit ist die Kooperation der Jugendkirche Crossover und der Beratungsstelle jobaktiv beim Jugendstil.

Klaus Bach, Leiter von jobaktiv, erläutert, dass damit ein besonderer Fokus auch auf sozial benachteiligte Jugendliche gelegt wird, was ja, über das Bistum Limburg hinaus, auch weltkirchlich von Papst Franziskus als Kernaufgabe kirchlichen Handels wieder neu betont wurde.

Der Name Jugendstil erinnert zunächst an eine kunstgeschichtliche Epoche Anfang des vergangenen Jahrhunderts. Gewählt wurde der Name in Abstimmung mit Schülerinnen und Schülern der benachbarten Theodor-Heuss-Schule. Er macht deutlich, dass der neue Treffpunkt maßgeblich selbst von jungen Menschen gestaltet werden soll.

Bereits während der Bauarbeiten seien jugendliche Flüchtlinge rund um das zukünftige Gelände des Jugendstils tätig gewesen. Einige der jungen Männer würden auch weiterhin von jobaktiv begleitet. Ein Teil der Gruppe sei inzwischen auch in einem Theaterprojekt aktiv, das in Kooperation mit der Malteserjugend in den kommenden Monaten in Crossover stattfinde. Gemeinsam mit einer Klasse der Marienschule solle in den kommenden Wochen bis zur Eröffnung ein Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit des Jugendtreffs erstellt werden. Auch die Programmgestaltung solle in enger Abstimmung mit den jugendlichen Nutzerinnen und Nutzern des Jugendstils vorgenommen werden.

Bauträger des Projekts ist das Bistum. Die Gestaltung des Gebäudes folgt nach den Denkmalschutzauflagen. Die Baukosten in Höhe von rund 97 000 Euro werden aus Rücklagen des Dezernates Kinder, Jugend und Familie des Bischöflichen Ordinariats gedeckt, heißt es in der Mitteilung. Zudem wurden Förderanträge beim Bonifatiuswerk, bei der Aktion Mensch und der Stiftung „Andere Zeiten“ gestellt.

Weitere Informationen zum Jugendstil gibt es in der Jugendkirche Crossover unter Telefon:  (0 64 31) 58 42 70; crossover.de sowie bei der Beratungsstelle jobaktiv Telefon:  (0 64 31) 9 60 60; .

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