Stadt und RMV

Projekt soll Fußgänger und Radfahrer stärken

Mit rund 25 000 Euro beteiligt sich das Land Hessen an einem Projekt der Stadt Limburg und dem Rhein Main Verkehrsverbund (RMV). Dabei soll es vor allem um eine bessere Anbindung von Fußgängern und Radfahrern an den Bahnhof gehen.

Wie kann der Zugang zum barrierefreien Bahnhof in Limburg noch verbessert werden? Diese Frage soll ein gemeinsames Projekt der Stadt Limburg mit dem RMV mit Unterstützung des hessischen Wirtschafts- und Umweltministeriums klären.

Das Projekt soll nach Angaben des Ministeriums dazu beitragen, „die Erreichbarkeit der Bahnhöfe zu Fuß und mit dem Rad zu verbessern, damit Fußgänger und Radfahrer aus dem Stadtgebiet gut zur Bahnstation gelangen können“.

Häufig zeige sich, dass die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel nicht allein von deren Fahrplanangebot und Tarifen abhänge, sondern eben auch von der Qualität der Zugangswege zur Station.

Limburg ist dabei eine von fünf hessischen Kommunen, die vom Land unterstützt werden. Nach Angaben der Limburger Grünen handelt es sich um eine Fördersumme von 25 000 Euro. Ebenfalls unterstützt werden Rödermark, Hattersheim, Hanau und Offenbach.

„Die Verkehrsinfrastruktur in den Städten und Gemeinden ist immer noch sehr stark auf das Auto ausgerichtet“, sagt der Grünen-Stadtverordnete Cornelius Dehm. „Gute Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer steigern Lebensqualität und Verkehrssicherheit.“

Die Stärkung der „Nahmobilität“ ist für Dehm „der Schlüssel zur Verbesserung der Limburger Luftqualität“. Die meisten Fahrten innerhalb Limburgs hätten eine Länge von nur wenigen Kilometern und seien von der Distanz her zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus zu erledigen. „Dies zu stärken, ist den Grünen ein Anliegen. Wir erwarten, dass durch den ,Nahmobilitäts-Check‘ auch Taten folgen, um die Luftqualität der Limburger Innenstadt zu verbessern.“ dick

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