EG Diez-Limburg

Sechs Zähler sind das Ziel

Zuhause gegen Neuss, auswärts gegen Soest: Die Rockets gehen mit einer klaren Zielvorgabe in die folgenden beiden Partien binnen zwei Tagen.

Keine Frage, die EG Diez-Limburg will in der Regionalliga West die maximale Punktzahl einfahren und in beiden Spielen ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Das Heimspiel des Eishockey-Clubs gegen den Neusser EV steigt am Freitag um 20.30 Uhr in der Diezer Eissporthalle, das Auswärtsspiel am Sonntag bei der Soester EG beginnt um 19 Uhr.

Nur einmal im Einsatz waren die „Raketen“ in der vorigen Woche, als man die Aufgabe bei den Kobras in Dinslaken lösen konnte – mit einem 7:5. „Tore schießen macht halt einfach Spaß. Aber wir müssen noch sattelfester werden, und damit meine ich in erster Linie die Arbeit der Stürmer nach hinten“, sagt Rockets-Trainer Jens Hergt und ergänzt: „In Dinslaken hat uns in die Karten gespielt, dass wir sicherlich auch an den richtigen Stellen ein bisschen Glück hatten.“

Dass die Mannschaft jedoch auf einem sehr guten Weg ist, zeigt nicht nur der dritte Tabellenplatz, sondern auch der Vergleich zum ersten Spieltag, als die EGDL gegen Dinslaken mit 5:8 verloren hatte. Und das, obwohl der Kader da deutlich besser besetzt war als am vergangenen Sonntag; aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen standen nur etwas mehr als zwei Reihen zur Verfügung. „Wir sind jetzt deutlich besser in der Saison drin. Es ist auch in den Köpfen der Spieler angekommen, dass wir in dieser Spielzeit mehr investieren müssen für den Erfolg als in der vergangenen“, gibt Coach Hergt zu bedenken.

Investieren wollen die Rockets auch eine Menge gegen Neuss und Soest. Und sich nicht von den Ergebnissen der ersten Spiele blenden lassen: In Neuss gewann die EGDL mit 8:1, gegen Soest mit 11:1. „Jedes Spiel ist eine neue Situation. Und man sieht ja auch, dass sich auch die anderen Teams weiterentwickeln“, betont Hergt.

Der Tscheche Jakub Zdenek rückt wieder ins Aufgebot, hingegen steht US-Stürmer Bobby Sokol nicht mehr zur Verfügung. Er verließ aus familiären Gründen diese Woche Deutschland und werde laut eigenen Angaben seine Eishockey-Laufbahn zunächst ruhen lassen (siehe auch unten stehenden Bericht).

„Wir werden am Freitag auch wieder Unterstützung von unserem Kooperationspartner aus Bad Nauheim erhalten“, sagt Hergt, der zudem auf die Rückkehr des einen oder anderen Spielers hofft, der am vergangenen Sonntag nicht zur Verfügung stand.

(red)

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