Bis Ende Januar

Stadthallenparkhaus: Baustelle bis 2019

Jetzt steht es fest: Die Arbeiten am Stadthallenparkhaus dauern vier Monate länger als vorgesehen. Die Kosten von 3,6 Millionen Euro sollen aber bleiben.

Die Sanierung des Parkhauses für Stadthalle und Rathaus an der Diezer Straße soll bis zum 31. Januar kommenden Jahres abgeschlossen sein. Dies wurde jetzt eingeladenen Anliegern und Anwohnern von der Stadtlinie und dem beauftragten Unternehmen für die Generalplanung bei einer Versammlung mitgeteilt. Die Zusammenkunft nahm der 1. Stadtrat Michael Stanke (CDU) als Leiter der Stadtlinie zum Anlass, sich für die eingetretene Verzögerung zu entschuldigen. Die Arbeiten sollten ursprünglich bereits bis Ende September abgeschlossen sein.

Aktuell haben die Arbeiten die „Oberfläche“ erreicht. Im Bereich der Grünfläche des Serenadenhofs werden derzeit die Voraussetzungen geschaffen, um die künftige Lüftungsanlage installieren zu können. Dazu muss auch noch Beton geschnitten werden. Das führt noch zu einigen Belästigungen, die jedoch im Vergleich zu Stemmarbeiten mit einem Presslufthammer deutlich niedriger liegen. Stemmarbeiten soll es nur vereinzelt geben. Zudem nimmt das Schneiden des Betons weniger Zeit in Anspruch, so das beauftragte Planungsunternehmen.

Die Arbeiten, die für die zeitlichen Verzögerungen sorgten, sind inzwischen abgeschlossen. Dabei ging es um die Betonsanierung. Die bestehende Betonschicht musste stärker als zunächst geplant abgetragen werden. Aktuell laufen die technischen Arbeiten in dem Komplex. Das Parkhaus wird verkabelt, die Brandschutzanlagen werden installiert, die Lüftungsanlagen montiert. Zudem verfügt das sanierte Parkhaus in Zukunft über eine Videoschutzanlage und weitere Notrufmelder.

Der Kostenrahmen in Höhe von 3,6 Millionen Euro wird nach Angaben der Stadtlinie eingehalten. Eingehalten wird auch das vorgesehene Konzept für das Parkhaus, das in seiner Gestaltung deutlich heller werden wird. Besondere Parkplätze für Frauen, Mütter mit Kindern oder Schwerbehinderte werden dort ausgewiesen, wo der Weg zum Aufzug kurz ist. Besonders ausgewiesene Parkplätze gibt es zudem für die diejenigen, die mit E-Antrieb unterwegs sind. An frei verfügbaren Parkplätzen werden nach der Sanierung 95 zur Verfügung stehen, bisher waren es 107.

Aufgrund der Arbeiten, die am 5. Februar starteten, blieb auch die Pusteblume in diesem Jahr ohne Wasser. Die Zuleitung wurde erneuert, ein Betrieb des Brunnens bei den laufenden Arbeiten im darunter befindlichen Parkhaus war nicht angesagt.

(red)

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