Damit es auch alle mitbekommen, kennzeichnet Christiane Henrich die Naschpyramide mit einem Schild.
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Damit es auch alle mitbekommen, kennzeichnet Christiane Henrich die Naschpyramide mit einem Schild.

Leckeres Angebot in Limburg

Tomaten, Dill und Mangold mitten in der Stadt

LIMBURG Nasch-Pyramiden laden zur Selbstbedienung ein

Wer gesund naschen will, kommt in der Limburger Innenstadt jetzt auf seine Kosten: Frei von Industriezucker und anderen Süßungsmitteln gibt es Erdbeeren und Süßkraut. Sie wachsen in einer der sechs Nasch-Pyramiden und warten darauf, geerntet zu werden.

Im vergangenen Jahr hatte die Limburger Stadtgärtnerei zum ersten Mal mit solchen Nasch-Pyramiden in der Werner-Senger-Straße am Europaplatz sowie der Plötze aufgewartet. "Das ist so gut angekommen, dass wir in diesem Jahr mit sechs solcher Pyramiden in der Innenstadt sind", erklärt Christiane Henrich vom Team der Stadtgärtnerei. Die Pyramiden verteilen sich auf die Standorte am Europaplatz, in der Werner-Senger-Straße kurz vor dem Übergang über die Hospitalstraße, auf dem Neumarkt und der Plötze.

Ernten, ohne Pflanzen

zu beschädigen

Die Pyramiden fallen auf: Da türmt sich etwas mit viel Grün in die Höhe. Die Pflanzen befinden sich in Blechwannen, die in ein Gestell eingehakt werden. Das wächst nach oben und verjüngt sich dabei, so wie das auch bei den Pyramiden der Fall ist. Aber die Limburger bestehen aus Pflanzen, die zum Pflücken und Naschen anregen sollen: Da gibt es Schnittlauch, Dill, Basilikum, Tomaten, Auberginen, Zucchini, Kohlrabi, Chili, Mangold und vieles mehr. Die Pflanzen seien völlig unbehandelt und bedenkenlos zu verwenden, erklärt Felix Carl von der Stadtgärtnerei. "Wir möchten natürlich, dass das Gemüse oder auch die Früchte geerntet werden. Aber möglichst so, dass andere Pflanzen nicht beschädigt werden."

Was sich nun in der Innenstadt zeigt, wächst schon seit einigen Wochen etwas außerhalb der Stadt auf dem Areal der ehemaligen Staudengärtnerei. "Ohne diesen Platz hätten wir keine Möglichkeit, so etwas wie die Nasch-Pyramiden anzubieten", sagt Matthias Beul, der Leiter der Stadtgärtnerei. Neben den Flächen gibt es dort nämlich auch noch Gewächshäuser,.

Mehrere Wochen Vorbereitung seien notwendig gewesen, sagt Stadtgärtnerin Melanie Merkel. Die nach der Aussaat heranwachsenden Pflänzchen müssen rechtzeitig in die mit Erde und Substrat gefüllten Blechwannen gesetzt werden. Dort wachsen sie, bis die ersten Früchte kommen oder das Gemüse geerntet werden kann. Das ist dann der richtige Augenblick, um die Pflanzen mit Unterstützung von Francisco Fernandez und seines Lkws in die Innenstadt zu bringen.

Mit dem Umzug endet keineswegs die Pflege durch die Stadtgärtnerei. In der Regel sind die Pyramiden zwei Mal pro Woche mit Wasser zu versorgen. Und da die Erdschicht nicht sehr üppig ist, muss dann nach vier Wochen noch mal gedüngt werden. "Das ist alles organisch, was wir den Pflanzen geben", versichert Melanie Merkel, og

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