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Fußball-Verbandsliga Mitte

Wer will den TuS Dietkirchen bremsen?

Der TuS Dietkirchen siegte auch im schwierigen Duell beim SV Zeilsheim und schoss sich auf Rang vier der Fußball-Verbandsliga Mitte. Ganz anders der FC Dorndorf, der bei Germania Schwanheim leer ausging und jetzt wirklich aufpassen muss, will das Schilling-Team Rang 15 tatsächlich absichern – das wäre der Klassenerhalt. Die SG Oberliederbach ist mit drei Punkten Rückstand auf dem Sprung. Der inzwischen gesicherte FC Waldbrunn leistete sich beim TSV Bicken eine 1:6-Bauchlandung, bleibt aber Tabellenachter. Neuer Zweiter ist der FSV Fernwald, der das Topspiel beim bisherigen Zweiten, SF/BG Marburg mit 3:1 gewann und am Gegner vorbeizog. An der Spitze kann der FC Eddersheim (3:1 in Kelsterbach) schon fast ans Tor zur Hessenliga anklopfen.    mor

Der TuS Dietkirchen siegte auch im schwierigen Duell beim SV Zeilsheim und schoss sich auf Rang vier der Fußball-Verbandsliga Mitte. Ganz anders der FC Dorndorf, der bei Germania Schwanheim leer ausging und jetzt wirklich aufpassen muss, will das Schilling-Team Rang 15 tatsächlich absichern – das wäre der Klassenerhalt. Die SG Oberliederbach ist mit drei Punkten Rückstand auf dem Sprung. Der inzwischen gesicherte FC Waldbrunn leistete sich beim TSV Bicken eine 1:6-Bauchlandung, bleibt aber Tabellenachter. Neuer Zweiter ist der FSV Fernwald, der das Topspiel beim bisherigen Zweiten, SF/BG Marburg mit 3:1 gewann und am Gegner vorbeizog. An der Spitze kann der FC Eddersheim (3:1 in Kelsterbach) schon fast ans Tor zur Hessenliga anklopfen.    mor

SV Zeilsheim – TuS Dietkirchen. 1:4 (1:1). Dank je zwei Treffern der Torjäger Maximilian Zuckrigl und Robin Dankof hat der TuS Dietkirchen das Topspiel deutlich gewonnen und speziell im zweiten Durchgang eine sehr ansprechende Vorstellung gezeigt. Dabei waren die Frankfurter insbesondere in den ersten 45 Minuten spielbestimmend gewesen und waren folgerichtig durch eine herrliche Einzelaktion von Leonardo Bianco in Führung gegangen. Erst mit dem Pausenpfiff nutzte TuS-Kapitän Maximilian Zuckrigl eine Unachtsamkeit in der SVZ-Defensive und staubte zum zwischenzeitlichen Remis ab (44.). Nach der Pause schaltete das Wörsdörfer-Team einige Gänge hoch und kam durch Robin Dankof prompt zur Führung (51.). Jetzt bestimmten die Schwarz-Roten das Geschehen immer mehr. Die Folge: das 3:1. Wieder hatte sich Maximilian Zuckrigl auf seinen Torinstinkt verlassen dürfen und einen Patzer von Schlussmann Reining (68.) genutzt. Den Schlusspunkt einer sehr ansprechenden Partie setzte schließlich Robin Dankof, als er einen Kratz-Freistoß mit rechts sehenswert verwandelte (90.). Das kongeniale Duo ist inzwischen für 30 der insgesamt 63 Treffer der Wörsdörfer-Elf verantwortlich.     wey

Zeilsheim: Reining, Talevski, Pitas, Dimter, Erdogan, Grigorian, L. Bianco, Turan, Yadav, Karabas, Sultani – Dietkirchen: Laux, Nickmann (82. Schäfer), Rademacher, Bergs, Lorkowski, Hautzel, Kratz, Müller (70. N. Schmitt), Stahl (85. Kiritschuk), Zuckrigl, Dankof – Tore: 1:0 L. Bianco (31.), 1:1 Max Zuckrigl (44.), 1:2 Robin Dankof (51.), 1:3 Max Zuckrigl (68.), 1:4 Robin Dankof (90.) – SR: Koc (Weiterstadt) – Zuschauer: 100.

Germania Schwanheim – FC Dorndorf 4:3 (4:2).Schwanheim erwischte gegen nervöse Dorndorfer den besseren Start. Gleich in den ersten Minuten musste FCD-Keeper Kremer sein Team gegen Uth zweimal per Fußabwehr vor einem Rückstand bewahren. In der 12. Minute verfehlte Blättel aus der Distanz das Tor noch knapp, nur eine Minute später machte Katzerooni von der Strafraumgrenze aus die Führung für die Schwarz-Weißen. In der 17. Minute rettete Fouad gegen Kap auf der Linie. Drei Zeigerumdrehungen später erzielte Uth nach einem Germania-Konter den Ausgleich, bevor er in der 28. Minute Kremer von der Strafraummitte aus wieder keine Möglichkeit ließ. In der 35. Minute war Katzerooni nach Vorarbeit von Christian Groß erneut erfolgreich. Unmittelbar vor der Pause war die FCD-Abwehr gleich zweimal indisponiert, was Enders und Pfeifer zu 4:2-Führung nutzten. Auch in der zweiten Halbzeit erwischte die Heimelf den besseren Start und blieb auch bis zum Schlusspfiff stets gefährlich. Immer wieder musste Dorndorfs Bester, Torwart Kremer, mit Glanzparaden eine frühzeitige Vorentscheidung verhindern. So konnte Wilhelmy (61.) nach Vorbereitung von Mansur und Kap noch auf 4:3 verkürzen. Danach scheiterte Christian Groß (79.) am glänzend reagierenden Torwart Begher, und Blättel verfehlte aus 18 Metern knapp das Schwanheimer Tor.     loe

Schwanheim: Begher, Fouad, Mitsiou, Uth, Müller, Enders, Gök, Ghebremarian, Eyüp, Mimi, Pfeifer – Dorndorf: Kremer, Kunz, M. Groß, Schneider (73. Rhein), Blättel, C. Groß, Katzerooni (73. Kilic), Schick, Mansur, Wilhelmy, Kap – Tore: 0:1 (13.), 2:2 (35.) Katzerooni, 1:1 (20.), 2:2 (28.) Uth, 3:2 (42.) Enders, 4:2 (44. Pfeifer), 4:3 (61. Wilhelmy) – SR:   Marquardt (Orlen) – Zuschauer: 110.

TSV Bicken – FC Waldbrunn 6:1 (2:1). Im Westerwald ist wohl aufgrund der tabellarischen Situation Gelassenheit eingetreten und nicht das Spiel im Aartal, sondern das anstehende Pokalspiel wurde als wichtig erklärt. Doch so gelassen und nachlässig hätte der FC nicht auftreten sollen. Die Platzherren kamen zur Führung wie aus dem Nichts, als die Gäste durch dilettantisches Abwehrverhalten die Gegentreffer förmlich erbettelten. Sie hatten die größeren Spielanteile, die Mehrzahl an Torchancen, doch es reichte lediglich zu einem Treffer von Geburtstagskind Steffen Moritz, dessen knallharter Aufsetzer aus 22 Metern neben dem Pfosten einschlug. Beim lustigen Chancenversemmeln taten sich Breuer, Lukas Scholl und Eisenkopf eigens hervor. Nach dem Wechsel war es dann schnell mit der Spannung vorbei, als der FC Waldbrunn sich als Spielverderber erwies und mit einem mttlerweilen hilflosen Verhalten die Platzherren förmlich zu Toresschießen einlud, so dass es nach einer möglichen Pausenführung zu dieser Klatsche kommen konnte. Die Westerwälder entäuschten auf der ganzen Linie, lediglich Kapitän Cornelius Doll konnte durch seinen nimmermüden körperlichen Einsatz Pluspunkte einheimsen.    hho

Bicken: Seshko, Benner, Schäfer, Velinov, T. Kager, Gouri, B. Kager, N. Tega, Kneifel, Gündüz, H. Tega – Waldbrunn: Metovic, L. Scholl, Oshima, Breuer, Moritz, Heupel, Böcher, R. Scholl, Doll, Egenolf, J. Eisenkopf – SR: Vogel (Unterliederbach) – Tore: 1:0 Velinov (8.), 2:0 Schäfer (17.), 1:2 Steffen Moritz (33.), 3:1 Schäfer (56.), 4:1 Gündüz (73.), 5:1 Velinov (87.), 6:1 Natanael Tega (90.) – Zuschauer: 120.

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