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Sharon Berousek ist erst 20 Jahre alt, aber eine Meisterin der Keulen, mit denen sie in einem atemberaubenden Tempo jongliert. Sharoun Berousek kommt mit dem "Deutschen Nationalcircus Carl Busch" nach Limburg.

„Nationalcircus Carl Busch“

Zirkusluft in Limburg

Der Zeltpalast ist blau-weiß, das lässt auf eine bestimmte regionale Herkunft schließen. Tatsächlich wurde der Circus Carl Busch 1891 in Nürnberg gegründet und hat heute noch seinen Hauptsitz in Mittelfranken.

Moderne Lichttechnik, kreative Inszenierungsideen gehören heute zum Standard eines modernen Zirkus. Das darf nicht fehlen. Doch die Substanz, das, was einen Zirkus ausmacht, das sind immer noch die Akrobaten, Clowns und Tiere. Sie sorgen für Zirkusluft – und die kann von Donnerstag bis Sonntag, 25. bis 28. Juni, auf dem Marktplatz in Limburg eingeatmet werden. Dort ist der Deutsche Nationalcircus Carl Busch zu Gast.

Zirkus, das heißt auch Tiere in der Manege. Das ist auch bei Busch so. Die indischen und afrikanischen Elefantendamen Carla und Maschibi gehören ebenso zum Programm wie prächtige und edle Araberpferde, die ihr Temperament in der Manege zeigen; mongolische Kamele und afrikanische Dromedare runden die Tiernummern ab. Der Zirkus legt nach eigenen Angaben großen Wert auf eine art- und tiergerechte Haltung. Die Pferde stehen in Einzelboxen und bekommen nach Möglichkeit Koppeln eingerichtet. Dromedare, Kamele und Elefanten können während der Tour zwischen Stallzelt und großzügigen Außengehegen wechseln, so der Zirkus.

Der 1891 gegründete Zirkus wird heute von Marion Wille und ihren Kindern Natascha Wille-Busch und Manuel Wille-Busch geleitet. Juniorchef Manuel Wille-Busch präsentiert zusammen mit seiner Frau Jamena die beiden Elefantendamen. Natascha Wille-Busch wird in der Manage die prächtigen und edlen Araber steigen lassen, die zudem ausgefallene und trickreiche Formationen zeigen.

Ein Zirkus braucht Komik, im Circus Busch übernimmt dies das Duo „Les Goty“, zwei aus Spanien kommende Spaßmacher als moderne Version der klassischen Clowns. Einem ganzen anderen Metier hat sich Sharon Barousek verschrieben. Mit ihren 20 Jahren gilt sie schon als Meisterin ihres Fachs. Das Fach ist das Jonglieren von Keulen – in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Kein Wunder, denn ihr Vater Mario Berousek hat es als „schnellster Jongleur der Welt“ ins Guiness-Buch der Rekorde geschafft.

Der Auftritt von Zaida und Francisco Liazeed ist eine Symbiose aus Schönheit, Eleganz, Höchstleistung und beeindruckender Choreografie. Die Handstandakrobaten sind schon in allen berühmten Varietés und Revues aufgetreten. Beim internationalen Zirkusfestival in Monte Carlo gehörte Erik Niemen in diesem Jahr als Drahtseil-Artist zu den Teilnehmern, nun tritt er in Limburg auf und tanzt mit viel Geschick über das Drahtseil.

Als Stallmeister ist Manuel Frank für das Wohlergehen aller Tiere im Zirkus verantwortlich, in die Manege führt er seine Kamele und Dromedare. Manuel Frank hat sein Handwerk bei Louis Knie junior gelernt, einem Spross der Schweizer Zirkus-Dynastie.

Premiere ist am Donnerstag, 25. Juni, um 15.30 Uhr; um 20 Uhr folgt die nächste Vorstellung. Am Freitag und Samstag, 26. und 27. Juni, sind Vorstellungen um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am Sonntag, 28. Juni, um 15 Uhr. Am Donnerstag und Freitag ist bei den 15.30-Uhr-Vorstellungen Familientag mit ermäßigten Preisen. Karten im Vorverkauf gibt es in der Ticket-Zentrale, Bahnhofplatz 2. Die Zirkuskasse ist ab Donnerstag täglich von 10 bis 13 Uhr und eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet; zudem steht eine Ticket- und Info-Hotline unter (01 77) 2 74 68 96 zur Verfügung.

Die NNP verlost zehn Mal zwei Eintrittskarten für den Premierentag bei freier Auswahl der Vorstellung. Alle Mails, die bis Dienstag, 23. Juni, 12 Uhr, der Redaktion (nnp.limburg@fnp.de) mit dem Stichwort „Circus Carl Busch“ vorliegen, nehmen an der Verlosung teil. Die Karten liegen dann an der Zirkuskasse bereit. Die Gewinner veröffentlichen wir in der Mittwochausgabe der NNP.

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