Mehr als 30 000 Besucher in der Kristallhöhle

  • VonManfred Horz
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Der Höhlenverein Kubach geht mit einem leicht verändertem Vorstand und gesundem Optimismus in die neue Saison des Schauhöhlenbetriebs.

Der Höhlenverein Kubach geht mit einem leicht verändertem Vorstand und gesundem Optimismus in die neue Saison des Schauhöhlenbetriebs. Wenige Tage vor dessen Eröffnung zog der Verein in seiner Jahreshauptversammlung Bilanz des abgelaufenen Jubiläumsjahres anlässlich seines 40-jährigen Bestehens und stellte sein Jahresprogramm vor, bei dem die Suche nach der legendären „Polsterhöhle“, der Umbau des Höhlenhauses und verschiedene Arbeiten in der Kristallhöhle fortgesetzt werden.

Der Vereinsvorsitzende Uwe Mathes ließ die Höhepunkte des 40. Vereinsjahres Revue passieren. Mehr als 30 000 Besucher wurden 2013 gezählt. Mathes dankte den Aktiven, vor allem den Eheleuten Karl-Heinz und Margrit Schröder, die sich wieder vorbildlich eingesetzt hätten. Mathes bedauerte, dass Schröders alters- und gesundheitsbedingt ihr Engagement auslaufen lassen wollen. Sein Dank galt auch den technisch versierten Mitgliedern, die die neue LED-Beleuchtung in der Kristallhöhle weiter vorangetrieben haben, wie auch allen übrigen Helfern. Beispielsweise Rudi Weis, der in vorbildlicher Weise die Mineralien verwaltet.

Bei der Neuwahl des Vorstandes bestätigte sich, dass es etliche Kritiker an verschiedenen Vorgängen im Verein gibt. Es wurde geheime Wahl für alle Positionen beantragt, bei denen drei der 44 Stimmberechtigten durchgängig mit Nein votierten und ebenso viele sich enthielten. Bei der Wahl des Zweiten Vorsitzenden lagen sogar fünf Nein-Stimmen in der Schachtel. Bestätigt oder neugewählt wurden der Erste Vorsitzende Uwe Mathes, der Zweite Vorsitzende Gerd Mathes, Schriftführer Oliver Brumm, Schatzmeister Reiner Bartels und die Beisitzer Michael Morschhäuser, Timo Cromm und Holger Cromm.

Auch hatte die Versammlung noch über drei Anträge zu befinden, von denen einer sich auf die Umbaukosten für das Höhlenhaus bezog und die weiteren auf eine Lohnerhöhung für Arbeiten im Höhlenbetrieb sowie ein Anheben des Mitgliederbetrags. Die Lohnerhöhung von acht auf 8,50 Euro pro Stunde wurde ohne Debatte beschlossen, die beantragte Erhöhung des Jahresbeitrags für Erwachsene von neun auf 15 Euro jedoch nach längerer Diskussion gestaffelt und zunächst auf zwölf und später auf 15 Euro festgesetzt. Der Jahresbeitrag für Jugendliche wurde ebenfalls gestaffelt und zunächst von drei auf vier und später auf fünf Euro erhöht.

(mhz)

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