Dagmar Reitz und Ruprecht Keller zeigen am neuen Ortseingangsschild, wie sie sich die Hinweise der Aktion "Dorfschild" zum Waldernbacher Jubiläum vorstellen.
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Dagmar Reitz und Ruprecht Keller zeigen am neuen Ortseingangsschild, wie sie sich die Hinweise der Aktion "Dorfschild" zum Waldernbacher Jubiläum vorstellen.

725 Jahre Waldernbach

Mengerskirchen: Neue Ortseingangsschilder zum Jubiläum

Ruprecht Keller und Dagmar Reitz geben Einblick in geplante Aktivitäten im Dorf

Waldernbach -Corona zum Trotz soll die Lebendigkeit des 1746-Einwohner-Orts Waldernbach auch anlässlich des 725-jährigen Bestehens des Dorfes erhalten bleiben. Symbolisch dafür stehen die drei neuen Schilder an den Ortseingängen, welche - wenn es nach den gemeinsamen Plänen von Ortsvorsteher Ruprecht Keller und den mehr als 20 Mitstreitern in sieben Arbeitsgruppen geht - nicht das einzige Schmuckstück in Waldernbach bleiben. Ruprecht Keller ging auch auf weitere Vorhaben innerhalb des Ortes ein.

So sollen dank der Aktion "Dorfschild" Hinweisschilder mit den im Westerwald typischen Haus- und Hofnamen (umgangssprachlich "Dorfnamen") zukünftig zu einem noch lebendigeren Ortskern beitragen. Alteingesessene Waldernbacher hätten demnach ab sofort die Möglichkeit, den für sie typischen "Dorfnamen" in der Nähe ihres Hauses anzubringen, sagt Dagmar Reitz, Mitglied des Festausschusses. Aber auch Zugezogenen stehe es offen, diese Schilder zu nutzen und ihren Gruß an die Nachbarschaft so zu verewigen.

Langer Tisch und Grenzwanderung

Geplant sei laut Ruprecht Keller außerdem ein langer Tisch am Kirmesplatz, bei dem Anwohner und Gäste ihre Sitzmöglichkeiten sowie Speisen und Getränke selbst mitbringen und so erneut in den Genuss eines gewissen Gemeinschaftsgefühls kämen. Auch plane man die Aktion "Kartoffelfeld", um Kindern aus Kindergarten und Grundschule das Kartoffelpflanzen und -ernten - gegebenenfalls mit historischen Gerätschaften - zu veranschaulichen. Bei einer geplanten Grenzwanderung sollen die Bürger der Gemeinde zudem die Dorfgrenzen - gegebenenfalls mit einem kleinen Picknick - "erkunden".

Außerdem arbeitet man momentan an einem Bildband zur Geschichte der Gemeinde mit historischen Fotos bis in die Neuzeit hinein. Anlässlich des Jubiläums wurde auch ein Jubiläumskalender mit historischen Motiven fertiggestellt. Denkbar seien auch ein nachträgliches Kostümfest im Sommer als Ersatz für die wegen der Corona-Pandemie ausgefallenen Karnevalsfeierlichkeiten sowie ein eventuell digital stattfindendes Stammtisch-Event.

Das neue Ortseingangschild ist also nur eine von vielen Neuerungen, die Waldernbach im Jahr der Jubiläumsfeierlichkeiten bereichern werden. "Das alles geht nur, weil in Waldernbach viele junge und alte Helfer tatkräftig zupacken und über ihr Engagement freut man sich als Ortsvorsteher natürlich immer. Ganz besonders dankbar sind wir auch Heidi Beck, die das Eingangsschild entworfen hat", sagt Ruprecht Keller.

Bürger, die sich an der Aktion "Dorfschild" beteiligen möchten, können eine E-Mail senden an info@725-jahre-waldernbach.de oder sich auf Listen eintragen, die im Gutkauf Waldernbach, Lilly's Haarwerkstatt, Haarstudio Larissa Rudius, Restaurant Zum Besenbinder, Restaurant Amirs Bauernschänke und in der Metzgerei Fürnstall ausliegen. Dort liegen auch Bestellformulare für Fahnenschmuck bereit, die ausgefüllt und bis 14. April bei Gutkauf Waldernbach abgegeben werden können.

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