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Im Fußballstadion verpönt ? auf dem Nachtzug in Nentershausen sorgten die Bengalos für Stimmung.

Per Nachtzug zum närrischen Frohsinn

Anlässlich des 66-jährigen Bestehens luden die Klatschmohn-Möhnen zum Nachtzug ein. Vom Kirmesplatz aus rollte die jecke Schar in Richtung Eppenrod.

Anlässlich des 66-jährigen Bestehens luden die Klatschmohn-Möhnen zum Nachtzug ein. Vom Kirmesplatz aus rollte die jecke Schar in Richtung Eppenrod.

Weil das Treiben beim Karnevalverein im Dorf derzeit ruht, haben die Klatschmohn-Möhnen das Zepter übernommen und in diesem Jahr sogar einen Nachtzug arrangiert. Wer dann zum ersten Mal einen Nachtzug sieht, der ist, wie bei den Möhnen in Nentershausen, am Ende einfach nur begeistert.

Fast 30 Zugnummern reihten sich in diesen Zug ein und die meisten kleideten sich kunterbunt und mit viel Einfallsreichtum. Da wurden ganze Blumenarrangements vorgestellt, da mischten sich Zombies unter das Volk und ganze Bienenvölker schwirrten umher. Viele der Teilnehmer hatten sich, einem Nachtzug entsprechend, mit Lichterketten ausgerüstet, was dem ganzen Spektakel einen ganz besonderen Reiz gab. So wurden schon viele Gruppen schon von weitem gesichtet oder erahnt. Und der Beifall war umso größer, als dann die Gruppen sich mit lautstarkem Helau ankündigten und mit entsprechenden süßen Wurfgeschossen das Publikum befriedigten. Die Begeisterung steigerte sich noch durch die Freigetränke.

Waren unter den vielen Zugteilnehmer fast alle Vereine aus dem Dorf, kam auch Unterstützung durch befreundete Vereine aus den Nachbardörfern und sogar die Narrenparade aus Montabaur und die Gugge-Musik aus Bad Ems reihten sich ein.

Den Schlusspunkt setzten die Klatschmohn-Möhnen selber, die in ihren farbenprächtigen Kostümen und den hellen Leuchtketten einfach nur fantastisch aussahen. Aus dem Schlusswagen grüßte Obermöhne Heidrun I.. Am Ende fanden sich alle zu einer After-Zug-Party in der Freiherr-vom-Stein-Halle ein. kdh

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