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Eine muntere Truppe: Die Kirmesburschen und -mädchen beim Umzug durch die Straßen Burgschwalbachs.

Kirmesumzug in Burgschwalbach

Party-Fieber in der Palmbachgemeinde

Es mächtig was los bei der Kirmes in Burgschwalbach. Der Höhepunkt war der Kirmesumzug mit dem Motto „90er Jahre“. 20 Gruppen und Abordnungen waren dabei.

Jedes Jahr feiern sie die Kirmes und locken Gäste aus nah und fern in die Palmbachgemeinde: Die Burgschwalbacher Kirmesburschen und -mädchen wissen, wie man Stimmung verbreitet. Auch in diesem Jahr sorgten die jungen Leute in der Palmbachgemeinde für ein Wochenende im Party-Fieber. Bei strahlendem Sonnenschein wurde zum Motto „90er Jahre“ ordentlich gefeiert.

Inoffizieller Beginn des Kirchweihfestes war bereits am Freitagabend, an dem es mit dem traditionellen Schlachtfest im Gasthaus Felsenkeller und der damit verbundenen „Veteranenkirmes“ eingeläutet wurde.

Der Samstag begann bereits früh am Morgen mit dem Kirmesbaumstellen an der Burgblickhalle. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Spektakel. Später am Tag folgte der Kirmesgottesdienst und der anschließende Fackelzug durch die Gemeinde.

Am Abend hatten dann die insgesamt 17 Kirmesmädchen und -burschen beim Einmarsch zum Kirmestanz ihren großen Auftritt. Um den Abend noch interessanter zu gestalten, waren Abordnungen benachbarter Kirmesgesellschaften eingeladen worden, die als Unterhaltungsprogramm an verschiedenen Kirmesburschenspielen teilnahmen. Als begehrter Hauptpreis diente ein 30-Liter-Fass Bier. „Die Stimmung war klasse“, erklärte Baakes Lukas Opfermann begeistert. Zu Hits aus den 90er Jahren wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Der jährliche Höhepunkt der vier ereignisreichen Kirmestage ist zweifellos der traditionelle Kirmesumzug durch die Straßen der Gemeinde. Das diesjährige Motto „90er Jahre“ kam gut an – zahlreiche Fußgruppen präsentierten sich in schrillen und bunten Outfits, ausgewaschenen Jeans oder neonfarbenen Shirts. Insgesamt 20 unterschiedliche Gruppen, Abordnungen weiterer Kirmesgesellschaften (Heringen, Kaltenholzhausen, Netzbach, Hahnstätten, Rückershausen, Dörsdorf und Niederneisen) und diverser Ortsvereine beteiligten sich am Umzug. Die Bevölkerung der Palmbachgemeinde säumte bei Kaiserwetter die Bürgersteige und machte den Umzug zu einer großen Gaudi. Für die Kinder gab es Süßigkeiten, die erwachsenen Zuschauer wurden mit Hochprozentigem beschenkt.

Die Fußballer begaben sich in den Trikots der 1990er Weltmeister auf die Zeitreise, während der Frauenchor „Herzblatt mit Rudi Carrell“ zum Leben erweckte und die Aerobics an den „Mauerfall“ erinnerten.

Die Feierlichkeiten des Volksfestes setzen sich im Anschluss an den Umzug bei

Kaffee und Kuchen

und dem ein oder anderen Kaltgetränk und der „After-Zug-Party“ in der Burgblickhalle fort. Vor der Halle ging es unterhaltsam mit Kinderbelustigung und Spielen für Jung und Alt auf dem Multifunktionsplatz weiter.

„Ein Verein wie die TuS kann sehr stolz darauf sein, dass so viele junge Menschen zusammenkommen und gemeinsam eine großartige Kirmes auf die Beine stellen. Ein Kompliment geht dabei an die Kirmesgesellschaft und das Engagement der jungen Leute, mit ihnen steht und fällt eine solche Veranstaltung“, lobte Karl-Heinz Funk, Erster Vorsitzender der TuS Burgschwalbach, die die Veranstaltung gemeinsam mit der Kirmesgesellschaft ausrichteten.

Mit einem Frühschoppen in der Mehrzweckhalle und der großen Kirmes-Tombola am Nachmittag und der Beerdigung der Kirmes klangen die Feierlichkeiten am gestrigen Montag aus.

„Mit viel Aufwand verbunden, ist die Kirmes in Burgschwalbach jedes Jahr als Höhepunkt zu sehen und diese Tradition gilt es, zu bewahren“, bilanzierte Funk abschließend.

Man darf also gespannt sein, mit welchem Motto die Palmbachgemeinde auch im nächsten Jahr wieder auftrumpfen und zahlreiche Besucher anlocken wird.

(ckb)

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