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Die Räder stammen vom Mähdrescher

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Von: Klaus-Dieter Häring

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Der Motor dieses John Deere stammt aus einem Opel Rekord, die Räder stammen aus einem amerikanischen Mähdrescher.
Der Motor dieses John Deere stammt aus einem Opel Rekord, die Räder stammen aus einem amerikanischen Mähdrescher. © Klaus-Dieter Häring

Ein TÜV-Stempel ist für die meistern Bastler an Oldtimer-Traktoren das große Ziel, um mit ihrem Fahrzeug die vielen Oldtimer-Schauen nach fertiger Restaurierung besuchen zu können.

Ein TÜV-Stempel ist für die meistern Bastler an Oldtimer-Traktoren das große Ziel, um mit ihrem Fahrzeug die vielen Oldtimer-Schauen nach fertiger Restaurierung besuchen zu können. Doch es gibt auch Fahrzeuge, die nur als Showtraktoren von ihren Besitzern aufgebaut werden und auf Transportern den Weg zu den Veranstaltungen zurücklegen. So wie der „John Deere – Opel Power“ aus Härtlingen. Sein Fahrzeug, Baujahr 1961, sollte an und für sich den Weg jeden Oldtimers nehmen. Angefangen als Scheunenfund sollte der John Deere restauriert werden. Doch der Lanz-Motor mit seinen 52 PS machte Schwierigkeiten. „Und die Anschaffung eines neuen Motors ist zu teuer.“ In seinen Beständen hatte der Eigentümer aber noch einen alten Zwei-Liter-Motor mit 100 PS aus einem Opel Rekord. „Da wollte ich probieren, den reinzubauen. Viele wollten Wetten abschließen, dass ich das nicht schaffe.“ Er schaffte es letztendlich, auch wenn damit viel Arbeit verbunden war. Das Getriebe musste geändert werden, „und die Räder sind aus einem amerikanischen Mähdrescher“. Mit einem Motor, „der das Fahrzeug bis auf 100 Stundenkilometer beschleunigen kann“, und dem satten Klang erregte das Fahrzeug das Interesse von den vielen Besuchern auf dem Gelände der Traktorfreunde Dorndorf.

(kdh)

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