Konzert im Bürgerhaus

Rockband „Mind“ kämpft für den Erfolg

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Die Zuschauerzahl beim ersten Konzert der Band „Mind“ war überschaubar. Aber die Amateurmusiker aus der Region lassen sich davon nicht einschüchtern.

Im Offheimer Bürgerhaus „gegen“ die Elzer Kirmes ein Konzert zu veranstalten, ist selbstbewusst. Allerdings, so betonen die Mitglieder der Band „Mind“, war die Terminüberschneidung Zufall. Ein unglücklicher Zufall, wie sie feststellen mussten. Denn zu „Rock For Friends“ kamen knapp 100 Fans, auch wenn die geladenen Bands es richtig krachen ließen. „Wir hatten auf 150 bis 200 Gäste gehofft. Nun sind wir froh, wenn wir null auf null rausgehen“, sagt Bandmitglied Wolfgang Mank. Zum Glück hätten die drei Gastbands sich auf den Deal eingelassen, ohne Gage zu spielen und nur bei Gewinn anteilig beteiligt zu werden. Dafür bekommen die Gastmusiker Ton- und Videomitschnitte ihrer Auftritte in professioneller Qualität.

„Wir kannten keine einzige der anderen Bands“, sagt Sascha Ricker ehrlich. Die Resonanz auf einen Internetaufruf war riesig: 90 Bands meldeten Interesse an. Offenbar mangelt es vielen an Auftrittsmöglichkeiten. Schließlich wurden drei hessische Bands eingeladen: Das Rock-Trio „Cellar“ aus Dillenburg machte den Anfang mit eigenen Songs und Texten mit Funk- und Singer/Songwriter-Einflüssen. Alternative-Rock aus eigener Feder präsentierten „Scope“ aus Darmstadt. Schließlich enterte „Falb“ die Bühne. Die Frankfurter Finalisten des Deutschen Pop- und Rockpreises brachten Groove und Spielfreude des 1970er-Jahre-Rocks sowie Power der Moderne mit.

Und „Mind“? Sie sind Nachfolger der im Limburger Raum bekannten Band „FeelSighTic“ (gesprochen: Vielseitig) mit Elena Frink als neuer Frontfrau. Mit eigenen rockigen Songs in englischer Sprache – gerne auch balladig oder melodisch – wollen die Amateurmusiker den Durchbruch schaffen. Die Band arbeitet an ihrem ersten Album, das in sechs Monaten fertig sein soll. Wolfgang Mank und Sascha Ricker sind alte Kumpels. Die Zwei sind noch aus der „FeelSighTic“-Gründerformation übrig. Gitarrist Frank Martin kommt aus Offheim, die anderen Musiker aus Niederhadamar, Balduinstein und Niederbrechen. „Material an selbst geschriebenen Songs haben wir genug“, berichtet Wolfgang. Frank ergänzt, dass jeder eigene Ideen einbringe. Gemeinsam würden die Songs bühnentauglich gemacht. Wer sich von der Qualität der Vier überzeugen möchte, kann bei den nächsten Auftritten, am 23. November auf der Kleinen Bühne Wetzlar und am 29. November im „Irish Pub“ Limburg, vorbeischauen.

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