Johann-Christian-Senckenberg-Schule

Grundschüler zaubern den Frühling musikalisch herbei

Vom klassischen Kinderlied bis zum aktuellen Hitparaden-Erfolg reichte die Bandbreite beim achten Konzert der Johann-Christian-Senckenberg-Schule. Verbindendes Element war die große Freude an der Musik, die die Mädchen und Jungen bei allen Beiträgen ausstrahlten.

Wenn es stimmt, dass, wer ein Meister werden will, sich früh üben sollte – dann hat das Streich-Ensemble „Zusammenspiel Musik“ beste Chancen, einmal ganz groß rauszukommen. Schließlich setzt sich das Orchester aus Grundschülern zusammen, die in Villmar und Runkel gerade mal die zweite Klasse besuchen.

Obwohl noch jung an Jahren sind hier nicht nur Anfänger, sondern auch Fortgeschrittene vertreten, die gemeinsam unter der Leitung der beiden Instrumentenpädagoginnen Hanna Engelhardt und Olga Piskorz musizieren. Wie gut das schon klingt, davon konnten sich die Besucher des achten Schülerkonzerts der Johann-Christian-Senckenberg-Schule überzeugen.

Mit einer „Intrada“ eröffneten die Streicher den musikalischen Abend, um anschließend noch mit den „Elfen“ im Walzertakt zu entschweben. In einem kleinen Intermezzo stellten Cassandra Kramer und Marcel Gose zudem ihr solistisches Können unter Beweis.

Wie musikalisch es im Tierreich zugehen kann, zeigte die Blockflötengruppe 1 unter Leitung von Elisabeth Kremer und Anne Lambert. Da tanzten die Ameisen den Boogie und die Affen durch den Dschungel.

Die Gitarren-AG unter der Leitung von Ralf Schohl, auch ein Instrumentenpädagoge der Kreismusikschule Limburg, schloss sich mit dem „Abendlied der Zwerge“ und dem bekannten Lied „Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald“ an.

Beschwingt ging es weiter mit der zweiten Blockflötengruppe. Souverän brachten die Nachwuchs-Musiker mit „Mozarts Lieblingsstück“, „Alle Vögel sind schon da“ und „Im Märzen der Bauer“ dem derzeit noch arg zurückhaltenden Frühling die Flötentöne bei.

„Schau den Menschen“ forderte der Schulchor der Klassen 3 und 4 das Publikum auf, um in Anschluss wie ein „Astronaut“ aufzusteigen und mit dem „Lied von den Stars“ den Blick auf die Erde und die Menschen, die auf ihr miteinander leben, zu lenken. Verstärkt wurde der Chor bei der Reise durchs All von Marco Hölper am Klavier, Anne Lambert auf der Querflöte und einigen Solisten.

Mit Mark Forsters Hit „Chöre“ rundete der Chor unter der Leitung von Ulrike Hölper den Abend ab. Das langgezogene „Oho“ im Refrain war für das Publikum nicht nur die perfekte Stelle zum Einstimmen, sondern zugleich die richtige Umschreibung für die Leistungen des Nachwuchses: Klein, aber oho. red

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