Bernd Polomskis Wunsch: zwischen Wall und neuem Wohngebiet eine direkte Anbindung an den Ahlbacher Weg.
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Bernd Polomskis Wunsch: zwischen Wall und neuem Wohngebiet eine direkte Anbindung an den Ahlbacher Weg.

"Bei den Bäumen"

Runkel: Neues Wohngebiet direkt anbinden

  • vonRobin Klöppel
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Dehrner Ortsbeirat will Belastungen für andere Straßen minimieren.

Runkel -Der Ortsbeirat Dehrn möchte, dass das geplante Neubaugebiet "Bei den Bäumen" direkt an den Ahlbacher Weg angebunden wird. Die Zuwegung zwischen dem Wall der Teilortsumgehung L 3063 und dem Wohngebiet sowie dem Ahlbacher Weg solle über einen Kreisverkehr oder alternativ Abbiegespuren erfolgen. Das ist eines der Ergebnisse der Beratung im Ortsbeirat über das Thema, nachdem das Runkeler Stadtparlament bereits grünes Licht für das Neubaugebiet gegeben hat.

Wie Ortsvorsteher Bernd Polomski (Bürgerliste) mitteilt, könne eine Zu- und Abfahrt über den Totenweg nicht erfolgen, da die Einmündung im Bereich Hochstraße/Ahlbacher Weg wesentlich zu eng sei und Unfallgefahren berge. Außerdem sei der Totenweg zu schmal und für eine Zuwegung und für Baustellenfahrzeuge völlig ungeeignet. Ebenso sei er zu schmal für Rettungs-, Einsatz- und Entsorgungsfahrzeuge bei Begegnungsverkehr. Damit griff der Ortsbeirat einen Beschluss auf, den er bereits vor zehn Jahren gefasst hatte, als das Thema schon einmal auf der Tagesordnung stand.

Mehr Stellplätze,

weniger Ärger

Der Ortsbeirat fordert auch, dass die Zuwegung zum Neubaugebiet vor den Erschließungs- und Bauarbeiten ebenfalls über die genannte Zuwegung erfolgen müsse. Damit werde vermieden, dass während der Bauphase, die sich über Jahre erstrecken könne, die Hoch- und die Mittelstraße durch den Schwerlastverkehr beschädigt würden. Bernd Polomski erklärt, dass ein Eigentümer, der zwischen Ahlbacher Weg und Totenweg ein Grundstück besitze, ihm gegenüber prinzipielle Bereitschaft erklärt habe, das Grundstück zu verkaufen, um die Verkehrsanbindung an den Ahlbacher Weg herzustellen. Der Ortsbeirat spreche sich, so Polomski, für die Entwicklung des Gebietes mit der aufgeführten direkten Verkehrsanbindung an den Ahlbacher Weg aus.

Weiter sprach sich der Ortsbeirat dafür aus, dass in dem noch zu erstellenden Bebauungsplan zwei Stellplätze pro Einfamilienhaus oder Wohnung vorgeschrieben werden; die früher üblichen 1,5 Stellplätze pro Wohnung seien nicht mehr zeitgemäß. Sonst werde es in dem in dem Neubaugebiet schnell zur Realität, dass Geh- und Rettungswege zugestellt würden, warnt Bernd Polomski. "Die Fehler, die in anderen Wohngebieten der Stadt Runkel gemacht wurden in Bezug auf die Bebauung, die zugehörigen Kfz-Stellplätze und Kfz-Stellflächen im öffentlichen Bereich, sollen hier nicht wiederholt werden", betont der Ortsvorsteher.

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