nps_C_gv_sel_jugendbeirat_0
+
Günter Zwirner (Erster Beigeordneter, von links), Wolfgang Sandner (Vorsitzender der Gemeindevertretung) und Ulrich Finger (Ausschussvorsitzender, rechts) mit den Vertretern des Kinder- und Jugendbeirats Jacqueline Kuipers (von links), Annabelle Zimmermann, Bastian Rembser, Clemens Ott, Aimee Zwikirsch, Noel Pauly, Vincent Stieglitz und Leon Volberg. foto: Müller

Sitzung

Selters: Jugend macht sich stark für Politik

Gemeindevertreter ernennen Kinder- und Jugendbeirat in Selters. Außerdem sind Stadtplanung und Verkehrsführung auf der Agenda der Gemeindevertretung.

Im Jahr 2018 hatte die Gemeindevertretung Selters erstmalig einen Kinder- und Jugendbeirat ernannt. Nach zweijähriger Amtszeit sind nun neue Mitglieder benannt worden. Das sind aus Niederselters: Carl Blank (13 Jahre), Erik Heger (12), Clemens Ott (16), Noel Pauly (14), Bastian Rembser (13), Leon Volberg (13) und Annabelle Zimmermann (16): aus Münster: Nico Folda (19) sowie Jacqueline Kuipers (13); aus Eisenbach: Sebastian Lipinski (17), Vincent Stieglitz (12) und Aimee Zwikirsch (12). Aus dem Ortsteil Haintchen ist kein Kind im Beirat vertreten.

Der Beschluss der Gemeindevertretung zur Ernennung erfolgte einstimmig. Wolfgang Sandner (CDU), der Vorsitzende der Gemeindevertretung, gratulierte allen Nominierten und überreichte eine Ernennungsurkunde. Georg Horz (UWE) äußerte sich hocherfreut darüber, dass so viele Jugendliche bereit sind, sich zu engagieren und ein politisches Mandat zu übernehmen. Der Kinder- und Jugendbeirat ist nun für eine Amtszeit von zwei Jahren benannt. Die konstituierende Sitzung findet am Montag, 26. Oktober, um 18.30 Uhr statt.

Abstimmung über Gewerbegebiet

Auch das neue Gewerbegebiet "In der Oberau" in Niederselters in der Nähe des Schwimmbades stand auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung. Es verspricht, eine bunte Mischung an Gewerbebetrieben unterzubringen. Nach einem einstimmigen Beschluss des Gremiums sollen dort Flächen zwischen 500 und 4000 Quadratmetern, insgesamt auf einer Fläche von etwa 12 000 Quadratmetern an folgende Betriebe vergeben werden: ein Blumengeschäft, eine Bio-Düngemittelproduktion, eine Zimmerei / Dachdeckerei / Modulbau, ein Bauunternehmen, ein Weinlokal mit Verkauf, ein Bestattungsinstitut, ein Elektrobetrieb und ein Betrieb für E-Mobilität. Für die Errichtung eines Marktes soll eine Fläche von etwa 3000 Quadratmetern vorgehalten werden.

Zwischen dem Gewerbegebiet und dem Freibad soll eine mögliche Erweiterungsfläche von etwa 500 Quadratmetern freigehalten werden, da durch Renaturierungsmaßnahmen Flächen der Liegewiese wegfallen werden.

Trassenführung für Radweg

Ebenfalls einstimmig haben die Gemeindevertreter von Selters eine Trassenführung für den Fußgänger- und Radweg durch das Laubustal innerhalb der Gemarkung Münster beschlossen. Zwei Varianten standen zur Wahl, über die zunächst der Ortsbeirat Münster beraten hatte. Die von ihm bevorzugte Variante hätte von Weyer aus am Friedhof vorbei über die Neustraße sowie die Straße "Am Scheid" zum "Lago Alfredo" und weiter zum ursprünglichen Trassenanschluss in der Nähe der Bezirksstraße geführt. Rüdiger Weil (SPD) teilte mit, dass diese Variante allerdings aus Sicht der Verwaltung nicht durchführbar sei. Bei der anderen Variante ist das Gefälle im Mittel deutlich geringer und auch nur eine Kreuzung der K 468 an einer gut einsehbaren Stelle bei der Zufahrt zum Hof Waldeck notwendig.

Der Erste Beigeordnete Günter Zwirner (CDU) informierte, dass der Ortsbeirat Münster diese Variante zur Kenntnis genommen habe. Diese soll vorbei am Hochbehälter "Umsetzer" sowie dem Hof Waldeck zum "Lago Alfredo" führen. Auch hier soll der Anschlusspunkt an die ursprüngliche Trassenführung in der Nähe der Bezirksstraße erfolgen. Mit dem Ausbau kann nun begonnen werden. Seitens der Verwaltung sollen Angebote für den Ausbau der ersten Teilstücke eingeholt werden.

Mit Fürst zu Wied muss noch die Wegeführung über dessen Eigentum vereinbart werden. Die Wege sind bereits vorhanden, müssen aber noch baulich und im Hinblick auf die Verkehrssicherung durch die Gemeinde unterhalten werden. (Von Andreas E. Müller)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare