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Gerade zu Stoßzeiten kann es an dieser Kreuzung am Ortsrand von Eschhofen (rechts geht es nach Lindenholzhausen, geradeaus nach Ennerich) unübersichtlich werden. Nach den politischen Beschlüssen wird ein Kreisel gewünscht, alternativ eine Ampel.

Verkehr in Eschhofen

Soll hier eine Ampel den Verkehr regeln?

Wie zufrieden sind die Eschhöfer mit der Kreuzung an der Tankstelle, die wohl umstrittenste Kreuzung in diesem Limburger Stadtteil? Soll dort eine Ampel den Verkehr regeln oder soll alles so

Wie zufrieden sind die Eschhöfer mit der Kreuzung an der Tankstelle, die wohl umstrittenste Kreuzung in diesem Limburger Stadtteil? Soll dort eine Ampel den Verkehr regeln oder soll alles so bleiben, wie es ist? Das möchte der Ortsvorsteher von Eschhofen, Daniel Stenger (SPD), wissen und bittet unter ortsvorsteher@eschhofen.de per E-Mail um Rückmeldung.

Hintergrund sind die Beschlüsse des Ortsbeirats und der Stadtverordnetenversammlung, dort einen Kreisverkehr einzurichten. In den vergangenen Jahren hatte es an der Kreuzung Limburger Straße/Bahnhofstraße/Dietkircher Straße immer wieder Verkehrsunfälle gegeben, weil die Kreuzung als nicht sehr übersichtlich gilt. Ein offizieller Unfallschwerpunkt ist die Kreuzung allerdings trotzdem nicht, und aus Sicht der Verkehrsplaner erhält sie immerhin die Schulnote gut. Ein Kreisverkehr wäre technisch umsetzbar, und Geld dafür ist auch bereits in den Haushalt eingestellt worden, aber dafür müsste die Stadt Privateigentum erwerben, was bislang gescheitert ist und wohl auch künftig scheitern wird.

Plan B wäre eine Ampel an dieser Kreuzung, die auch für Fußgänger wichtig ist, die zum nahe gelegenen Supermarkt nach Ennerich wollen. Günstiger als ein Kreisverkehr wäre eine Ampel ohnehin mit Kosten in Höhe von rund 200 000 Euro, die durch die bereits in den Haushalt 2018 eingestellte Summe locker abgedeckt wären.

Ortsvorsteher Stenger strebt unabhängig von den Rückmeldungen per E-Mail eine Bürgerversammlung in Eschhofen an. Im Januar ließe sich das abends an einem Wochentag gut umsetzen. An der jüngsten Ortsbeiratssitzung, in der der Umgang mit der Kreuzung erneut ein Thema war, hätten nur wenig Bürger teilgenommen. Mittlerweile gebe es vereinzelt Rückmeldungen, die Kreuzung so zu belassen, wie sie ist. Um ein möglichst breites Stimmungsbild zu bekommen, bittet Stenger jetzt um Stellungnahmen vieler Bürger. dick

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