Sucht und Gewalt vorbeugen

Die Realschule Salz beteiligt sich am landesweiten Projekt „Prävention im Team“ und arbeitet eng mit der Polizei Westerburg zusammen.

Dass die Realschule Salz plus bei Weitem keine Problemschule ist, darüber sind sich alle einig. Dass dies auch so bleibt, ist allen an Schule Beteiligten sehr wichtig. Wo jedoch viele junge Menschen aufeinandertreffen, kann es immer wieder zu Enttäuschungen, Aggressionen, Gewalt und der Flucht in Suchtverhalten kommen. Prävention ist somit eine Investition und Nichtstun keine Alternative.

Daher war die Freude in Salz groß, als bekannt wurde, dass man neben weiteren Unterrichtsbausteinen zum Thema Prävention ab diesem Schuljahr auch am rheinland-pfälzischen Projekt „Prävention im Team“ (PiT) teilnehmen darf. Schulische Ansprechpartner für das Projekt sind Ricarda Dietrich-Cziudai, Franziska Schmidt und Eleonore Meuser.

Wichtiger Projekt-Partner ist die Polizeiinspektion Westerburg. Bei PiT handelt es sich um ein abgestimmtes und aufeinander aufbauendes Unterrichtsprogramm, das Schule und Polizei im Team mit Schülerinnen und Schülern der sechsten bis achten Klassen durchführen. Es ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Bildungsministerium, Pädagogischem Zentrum und dem LKA Rheinland-Pfalz.

Die Schüler setzen sich während dieses Projektes mit jugendtypischem Fehlverhalten von Achtlosigkeit über Rücksichtslosigkeit bis hin zur Kriminalität auseinander. In den 6. Klassen liegt der Fokus dabei auf dem Baustein „Gewalt“, in den 7. Klassen auf „Sucht“ und in den 8. Klassen auf „Fremdenfeindlichkeit“. Ziele des Programms sind, die Persönlichkeit der einzelnen Schülerinnen und Schüler zu stärken und ihre sozialen Kompetenzen auf- und auszubauen. Außerdem sollen das soziale Klima und die soziale Courage in den einzelnen Klassen verbessert werden. Bei den Kindern soll zudem die Verantwortung für gefährdete Mitschülerinnen und Mitschüler geweckt werden. Diese Themen sind den Schülerinnen und Schülern nicht fremd, haben sie sich doch in den vergangenen Jahren bereits in verschiedenen Fächern und Projekten damit auseinandergesetzt. PiT schafft es, diese einzelnen Maßnahmen mit einem erkennbaren roten Faden zu einem Gesamtprojekt zusammenzufügen. Polizeihauptkommissar Rolf Jung von der Polizeiinspektion Westerburg, den interessierte Eltern bereits auf dem Elterninformationsabend am 12. Januar kennenlernen konnten, wird in den kommenden Monaten viel Zeit mit den Schülern verbringen, um diese für die Projektinhalte zu sensibilisieren. Der hohe Zeiteinsatz der Polizei ist dabei keine Selbstverständlichkeit und so schätzt man sich an der Realschule plus Salz glücklich, dass die Polizei viel Zeit für die Prävention zur Verfügung stellt.

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