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?X Factor? 2018

Musik-Castingshow

Vanessa aus Oberbrechen: Heute stellt sie sich der „X Factor“-Jury

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Die Musik-Castingshow „X Factor“ ist ab heute (20.15 Uhr auf Sky One) mit der vierten Staffel zurück. Gleich in der ersten Folge möchte die erst 16-jährige Oberbrechenerin Vanessa Müller die Jury

Die Musik-Castingshow „X Factor“ ist ab heute (20.15 Uhr auf Sky One) mit der vierten Staffel zurück. Gleich in der ersten Folge möchte die erst 16-jährige Oberbrechenerin Vanessa Müller die Jury überzeugen, dass sie das Zeug zur Profisängerin hat. Darin sitzen keine Geringeren wie Modern-Talking“-Legende Thomas Anders, Rapper Sido, Jennifer Weist von „Jennifer Rostock“ sowie Singer-Songwriter „Lions Head“.

Vanessa Müller ist mit ihren 16 Jahren eine ganz normale Elftklässlerin der Limburger Adolf-Reichwein-Schule. Doch die junge Frau aus Oberbrechen hat einen Traum und glaubt fest an ihr großes Ziel, einmal als Sängerin im Profigeschäft erfolgreich werden zu können. Um mal auszutesten, ob die Fachwelt das genauso sieht, ihr genügend Potenzial bescheinigt, hat sie sich für die neue Staffel von „X Factor“ beworben. Aufmerksam gemacht hat sie auf den Castingaufruf für die neue Staffel über die Social-Media-Plattform Instagram eine gute Freundin. Diese wusste von Vanessas großen Wunsch.

Gerade bei „X Factor“ hat sich die Brechenerin beworben, weil ihr die Qualität der Shows so gut wie bei keinem anderen Format gefällt. Erst einmal muss sie als eine der jüngsten Teilnehmer nun der Jury beweisen, was sie kann. Im Casting hat sie sich immerhin als eine von 150 für die Show Qualifizierten schon gegen mehrere tausend Mitbewerber durchgesetzt. „Mamma Knows Best“ from Jessie J. hat sich Vanessa als Song für die erste Show selbst ausgesucht.

Nach dem Auftritt müssen mindestens drei der Juroren die Brechenerin als gut befinden, damit sie weiterkommt. Dann geht es gegen die anderen Weitergekommenen der Kategorie Frauen von 16 bis 24 Jahre. Falls sie sich auch da durchsetzt, geht es am Ende um den Finalsieg auch gegen deutlich ältere Kontrahenten, Männer und Bands. Dass man sich als „X Factor“-Sieger“ durchaus dauerhaft im Profigeschäft etablieren kann, hat vor Vanessa das Folk-Duo „Mrs. Greenbird“ bewiesen. Aber natürlich wird es noch ein weiter Weg für die 16-Jährige, sich gegen 149 ebenfalls hochmotivierte und talentierte Kontrahenten durchzusetzen, für die Musik eine genauso große Leidenschaft ist.

„Ich traue es mir aber schon selbst zu, weit zu kommen“, sagt Vanessa im Interview. Sie wisse, dass die anderen viel drauf hätten, nehme das Format sehr ernst. Darum habe sie vor der bereits erfolgten Aufzeichnung der Show täglich mehrere Stunden konzentriert geübt, um eine Chance zu haben. War sie vor der Aufzeichnung ihrer ersten Fernsehshow mit Studiopublikum und vielen tausend Menschen an den Fernsehschirmen besonders aufgeregt? „Wir wurden gut auf die Kamerasituation vorbereitet“, sagt sie. Zur Musik kam Vanessa Müller über ihre Mutter Anna bereits im zarten Alter von drei Jahren. Sie wurde von deren Klavierbegeisterung gepackt, nahm Unterricht und spielt heute noch gerne Klavier. Doch irgendwann merkte Vanessa, dass ihr das Singen noch viel mehr Spaß machen würde. Bei der Kreismusikschule Limburg fragte sie vor fünf Jahren, ob es dort nicht auch die Möglichkeit geben würde, neben dem Klavierunterricht in einer Gruppe zu singen. Die gab es und mit anderen Gleichaltrigen konnte sie sich dort weiterentwickeln. Die Band gibt es nicht mehr, aber die Brechenerin gab ihren Traum nicht auf und nahm privaten Gesangsunterricht.

„X Factor“, so hofft sie, könne ihre große Chance sein. „Ich würde es mir sehr wünschen, künftig beruflich etwas mit Musik machen zu können. Das ist einfach das, was mir am meisten Freude macht“, berichtet sie. Ob sie das direkt nach dem Schulabschluss oder erst später machen wird, hängt nach ihren Aussagen von dem Erfolg bei „X Factor“ und danach ab. „Ich will dort zeigen, was ich mit 16 Jahren schon kann und durch die Show bekannter werden“, erklärt sie selbstbewusst. Und wenn es mit dem großen Durchbruch trotz der aktuellen Fernsehpräsenz doch erst einmal nichts werden sollte? „Dann fange ich mit einem Pädagogik- oder Psychologiestudium an“, sagt Vanessa. Plan B nach dem Wunschberuf Sängerin wäre eine Stelle im Jugendamt.

(rok)

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