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Bürgermeister Matthias Rubröder (2. v. li.) und Jouke Landmann (li.) nehmen die Leitung offiziell in Betrieb.

Energie

Erdgas fließt jetzt mit Hochdruck durch Villmar

Fünf Kilometer für umweltfreundliche Energie in der Region Limburg-Weilburg. Unter diesem Motto ist am Mittwoch die neue Gas-Hochdruckleitung zwischen Villmar und Aumenau in Betrieb genommen.

Fünf Kilometer für umweltfreundliche Energie in der Region Limburg-Weilburg. Unter diesem Motto ist am Mittwoch die neue Gas-Hochdruckleitung zwischen Villmar und Aumenau in Betrieb genommen.

In sechsmonatiger Bauzeit hat die Süwag-Netztochter Syna diese 5000 Meter lange Gasleitung vollständig verlegt. In einer kleinen Feierstunde am Limburger Weg in Richtung Niederbrechen haben der Villmarer Bürgermeister Matthias Rubröder (CDU) und der Syna-Standortleiter in Runkel, Jouke Landmann, die neue Gasleitung offiziell eingeweiht.

Ähnlich dem olympischen Feuer entzündeten sie gemeinsam die aufgebaute imposante Gasfackel, eine sogenannte „Flambeau“. Begleitet wurde das Spektakel vom Beifall der anwesenden Gäste, darunter der Gemeindevorstand und die Gemeindevertretung des Marktfleckens Villmar sowie die beteiligten Mitarbeiter der Syna.

Ziel des gesamten Leitungsbauprojektes war es, die Versorgungssicherheit und mögliche Kapazitätssteigerungen im Gasnetz zu gewährleisten, erläuterte Landmann. Außerdem wurden die betroffenen Gasnetz-Koppelpunkte mit einer neuesten digitalen Steuerung automatisiert. Dies verbessere die Zugriffszeiten und mache das Netz zu einem Teil der intelligenten Gasversorgung der Zukunft. Die Investition betrug rund drei Millionen Euro.

Jouke Landmann: „Ich danke allen am dem Projekt beteiligten für ihr Engagement, wir zeigen mit diesem vor Ort geplanten Gasleitungsprojekt, wie wir unseren Leitsatz ’Meine Kraft vor Ort‘ mit Leben füllen.“ Möglichst viele Bürger erhielten nun die Möglichkeit einer zeitgemäßen, umweltfreundlichen Energieversorgung mit Erdgas, betonte Jouke Landmann.

Auch Bürgermeister Matthias Rubröder war begeistert: „Wir freuen uns sehr über solche Investitionen in unserem Marktflecken. Das Projekt war eine wahre Mammutaufgabe, aber dank der reibungslosen Zusammenarbeit der Syna mit unserem Bauamt konnte es ohne nennenswerte Probleme umgesetzt werden, hierfür ein besonderer Dank an unseren Bauamtsleiter Fabian Buchhofer und alle anderen Beteiligten.“

Nach dem offiziellen Teil lud Landmann die Anwesenden zu einem kleinen Imbiss und Getränken ein, dies wurde gerne im Schein der brennenden Fackel angenommen, dabei wurde auch ausgiebig über die Energiewende diskutiert und gefachsimpelt.

(hvo)

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