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Giuseppe Pagliaro (re.) reist am ersten Spieltag mit Aufsteiger DJK Flörsheim nach Schwanheim.

Fußball

Das erste Derby steigt Anfang August

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Während Klassenleiter Matthias Bausch aus dem Kreis Limburg-Weilburg im Vereinsheim des FC Waldbrunn ein Heimspiel abhielt und auch Gastgeber Thorsten Wagner die Vereinsvertreter entspannt zur Vorrundenbesprechung der Fußball-Verbandsliga Mitte begrüßen konnte, hatten die Abgesandten des SV Zeilsheim, DJK Flörsheim und Germania Schwanheim größere Strecken zurückzulegen.

Wegen eines privaten Notfalls konnte Hicham Bouazza als Sportlicher Leiter der Schwanheimer nicht an der Sitzung teilnehmen. Tom Balser aus Zeilsheim und Dirk Ludwig für Aufsteiger Flörsheim hielten die MTS-Flagge aber hoch.

„Mit der Terminierung waren wir ruckzuck durch“, berichtete Klassenleiter Bausch. Auch wenn es beim Derby zwischen Germania Schwanheim und DJK Flörsheim, das die Saison im hiesigen Kreis gebührend eröffnet wegen Bouazzas Abwesenheit nicht zu einer direkten Einigung kommen konnte, wird die Partie wohl wegen

Platz-Probleme

n in Schwanheim von Mittwoch, den 1. August auf Donnerstag den 2. August (19.30 Uhr) verlegt. Auch der am ersten Spieltag spielfreie SV Zeilsheim könnte Schwierigkeiten bekommen, wenn der neue Kunstrasenplatz nicht bis zum 5. August für das Heimspiel gegen den FV Biebrich fertig wird. „Wir könnten das Heimrecht tauschen oder auf die Anlage von DJK Flörsheim ausweichen“, nannte Balser Lösungsansätze für den Fall der Fälle. Sonst gab es kaum Probleme bei Spielverlegungen. So konnten auch die übrigen, anwesenden Offiziellen ihre Themen vortragen. Manuel Schneider vom Ligasponsor „11 Teamsports“ erklärte, dass die Verträge über das Ärmelsponsoring bis zum 15. Juli unterschrieben zurückgesendet werden müssten. Klaus Kremer erklärte, dass die Zusammenarbeit in der Verbandsliga Mitte „sehr angenehm sei“. Für die 17 Vereinsvertreter kein schlechtes Kompliment vom stellvertretenden Vorsitzenden des Sportgerichts. Nach dem Lob erklärte Kremer zudem, dass Verträge von neuen Spielern nach deren Unterschrift innerhalb von zwei Woche beim Hessischen Fußball Verband vorliegen müssen. „Ansonsten drohen Strafen in Höhe von 250 Euro pro Spieler.“ Im vergangenen Jahr sei dies 35 Mal der Fall gewesen.

Neben wenig überraschenden Themen, wie dem Wunsch nach mehr Ruhe am Spielfeldrand vonseiten der Schiedsrichter an die Trainer und andere Vereinsverantwortliche, gab es auch noch eine größere Neuerung – die selbst Klassenleiter Bausch überraschte. „Walter Vilsmayer hatte interessante Neuigkeiten dabei. Er hat erklärt, dass ein Spielbericht bis 15 Minuten vor Spielbeginn von je einem Vereinsvertreter beider Mannschaften im Beisein eines Schiedsrichters unterschrieben werden muss“, berichtete Bausch vom Einwurf des Premierengastes vom Verbandsschiedsrichterausschuss aus Darmstadt. „Dort soll geschaut werden, ob Pässe fehlen und der Spielbericht generell in Ordnung ist.“ Weil es in Bauschs Heimat in der Kreisoberliga vor Kurzem einen Fall gegeben hatte, wo mehrere Spielerpässe fehlten, die Spieler sich laut dem Schiedsrichter auch nicht ausgewiesen hatten und so aus einem 4:1-Sieg eine 0:3-Wertung wurde, die auch noch Einfluss auf den Ausgang der Meisterschaft hatte, sollen durch diese Neuerung solche Fälle ausgeschlossen werden. „Die Mannschaften sollten die Schiedsrichter einfach fragen, ob es Einwände gegen eine Spielberechtigung gibt“, meinte Bausch zu diesem Szenario, „damit werden Querelen wie in der vergangenen Saison vermieden.“

Am Ende schloss der Limburger die stimmungsvolle Sitzung mit Daten und Fakten wie der Richtzahl für die Verbandsliga Mitte von 17 Teams. Am 2. und 9. Dezember seien die Nachholtermine und am 24. Februar gehe es weiter mit der Rückrunde. Die Rückrundenbesprechung wurde wird dann für alle Main-Taunus-Vertreter gut erreichbar beim SV Zeilsheim stattfinden.

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