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Neben der Feuerwehr hat Magnus Fluck noch genügend Zeit für andere Hobbys, sagt er.

Hilfsbereit

Warum Schüler Magnus sich ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert

In der Feuerwehr engagieren sich die unterschiedlichsten Menschen. Manche bekommen es in die Wiege gelegt, manche stoßen erst sehr spät hinzu. Wer sich bei der Feuerwehr engagiert, kann einiges erzählen. Die NNP hat bei vier Einsatzkräften im Kreis nachgefragt, was für sie die ehrenamtliche Arbeite bedeutet.

Seit dem 1. Januar ist der 17-jährige Magnus Fluck in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Eschhofen . Bereits am 3. Januar beim Sturmtief Burglind musste er das erste Mal in den Einsatz raus. „Ich war angespannter als bei einer Übung“, erinnert sich der Schüler, „aber ich fühlte mich gut vorbereitet.“ Die erste Alarmierung kam am Morgen, als er gerade mal fünf Minuten munter war. Er zog sich schnell an und lief hoch zum Feuerwehrhaus. Er half vor Ort dann mit, Äste wegzuräumen, die Straße zu kehren und auch die Straße abzusperren. „Wir hatten ähnliche Übungen bei der Jugendfeuerwehr und daher wusste ich, was zu tun war“, erzählt er.

Zudem arbeitete er mit einem erfahrenen Feuerwehrmann

Seite an Seite

und befand sich auch nicht in einer Gefahrenzone, erläutert sein Wehrführer Detlef Schwickert. Solange Magnus Fluck den Grundlehrgang nicht besucht, dürfe er sowieso nie an vorderster Front mitwirken. An dem Tag gab es noch einen zweiten Einsatz wegen umgestürzter Bäume, bei dem Magnus Fluck auch mit dabei war. In der Familie des Schülers der 12. Klasse hat es bisher keine Mitglieder bei der Freiwilligen Feuerwehr gegeben. Er kam 2009 nach der Brandschutzerziehung in der Schule zu den Kameraden.

Magnus Fluck war neugierig, besuchte das Feuerwehrgerätehaus und war sofort begeistert. Auf die Frage, was er an der Feuerwehr so toll findet, antwortet er direkt: „Ich kann anderen Leuten helfen, die Kameradschaft und dass wir uns aufeinander verlassen können.“

Auch wenn er jetzt in der Einsatzabteilung ist, macht er parallel noch bei der Jugendfeuerwehr mit. Nun möchte er erstmal den Grundlehrgang so schnell wie möglich besuchen. Danach würde er sich gerne spezialisieren, doch die Richtung weiß er noch nicht. Sein Wehrführer sieht ihn dennoch vollwertig im Einsatz.

„Die Arbeit in jeden Jugendlichen ist eine gute Investition“, so Schwickert, wobei auch einige nach der Schule die Heimat verlassen. „Aber auch, wenn sie nur am Wochenende vor Ort sind und helfen, sind sie genauso viel wert“, so der Wehrführer weiter.

Neben der Feuerwehr habe er genügend Zeit für andere Hobbys, so Magnus weiter. Er macht total gerne Musik und spielt Klavier. Die Musik soll auch in seinem weiteren Leben eine Rolle spielen, denn er möchte gerne Instrumentenbau lernen oder Lehramt für Musik studieren. Doch dafür muss er noch ein wenig die Schulbank drücken.

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