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Krankenhaus-Geschäftsführer Peter Schermuly (links) begrüßte die Gäste beim Richtfest am Krankenhaus-Anbau.

Kreiskrankenhaus

Intensivbetten unter neuem Dach

Das Weilburger Kreiskrankenhaus hat Richtfest am neuen Anbau gefeiert. Vor allem die Intensivstation profitiert vom neuen Raumangebot.

Freude herrschte bei allen Beteiligten, stellt der neue Anbau doch einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Weiterentwicklung und Zukunftssicherung der Klinik dar. Landrat Manfred Michel als Vertreter des Bauherrn, dem Landkreis Limburg-Weilburg, Aufsichtsratsmitglieder, Klinikleitung und Mitarbeitervertreter, Landtagsabgeordnete, Bürgermeister und andere am Bau beteiligte Mitarbeiter waren zur feierlichen Würdigung der Fertigstellung des Rohbaus gekommen.

„Mit dem Zusammenschluss mit den Lahn-Dill-Kliniken haben wir ein gutes Fundament für die Zukunft gelegt“, sprach der Landrat. „Das neue Gebäude für die sanierte und vergrößerte interdisziplinäre Intensivstation sowie für mehr Zwei-Bett-Zimmer trägt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Menschen bei. Denn Drei-Bett-Zimmer werden den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht.“ Die neue Intensivstation werde mit den modernsten technischen Voraussetzungen ausgestattet, besonders auch im Sinne der Hygiene. Zum Beispiel erhalte die neue Abteilung eine komplette Klimatisierung sowie den Einbau von überwiegend Ein-Bett-Zimmern für die Intensivpatienten. Dies erfolge nach neusten und modernsten Gesichtspunkten und nach aktuellem wissenschaftlichen Standard.

Insgesamt blieben acht Betten mit vier Beatmungsmöglichkeiten bestehen. Gleichzeitig starte auch die erforderliche Strangsanierung des Rohrleitungssystems in der 1974 erbauten Klinik.

Im Weilburger Krankenhaus werde großartige Arbeit geleistet, und er schätze sich glücklich, dass das Haus so gut dastehe, sprach Manfred Michel weiter. Für den Neubau habe der Landkreis fünf Millionen Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm, das aus Bundes- und Landesmitteln gespeist wird, zur Verfügung gestellt. Damit werde sowohl in die Infrastruktur des Hauses als auch in die Sicherung der rund 500 Arbeits- und 70 Ausbildungsplätze investiert. Das Krankenhaus selbst sei mit 400 000 Euro an den Kosten beteiligt.

„Wir bleiben auch weiterhin ein Notfallkrankenhaus“, fuhr der Landrat, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung ist, fort, „und wir wollen uns weiterhin verbessern, denn wir sind ein kleines, feines Krankenhaus und unverzichtbar für die Region“.

Geschäftsführer Peter Schermuly dankte dem Landrat dafür, dass er sich so stark für das Kreiskrankenhaus Weilburg mache. Die Klinik sei als Notfallkrankenhaus unverzichtbar für die Versorgung der Menschen in der Region – gemeinsam mit seinen Partnern wie beispielsweise dem DRK Oberlahn, so der Geschäftsführer abschließend. Planer und Architekt Willi Hamm lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus und den am Bau beteiligten Firmen und sprach dann den Richtspruch. Beim anschließenden geselligen Teil des Richtfestes äußerte sich auch Weilburgs Bürgermeister Johannes Hanisch zu den guten Zukunftsaussichten: „Das neue Gebäude trägt zur Stärkung des Krankenhauses und zur Sicherung des Gesundheitsstandortes für die Menschen der Region bei. Und es schafft räumliche Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der Klinik. Das klare Statement der Politik zu unserem Weilburger Krankenhaus und die Stärkung der Arbeitsplätze vor Ort freuen mich besonders.“

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