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Unwetter Wildpark Tiergarten Weilburg

Forstamt Weilburg

Unwetter im Wildpark: Eine Besucherin verletzt

Wegen eines Unwetters hat das Forstamt Weilburg am Nachmittag des Fronleichnamtages den „Tiergartens Weilburg“ vorübergehend geschlossen.

Wegen eines Unwetters hat das Forstamt Weilburg am Nachmittag des Fronleichnamtages den „Tiergartens Weilburg“ vorübergehend geschlossen. Eine Besucherin wurde von einem herabfallenden Ast verletzt und musste medizinisch versorgt werden. Der rund 20-minütige Sturm hinterließ stellenweise ein Bild der Verwüstung: Bäume waren entwurzelt und beschädigten auch die Umzäunungen der Schwarzwild-, Rotwild- und Elchgeheges. Die Massen des abfließenden Regens führten zu Schäden durch Ausspülungen an Wegen und Gräben.

Eine besonders gefährliche Hinterlassenschaft des Sturmereignisses, so Forstamtsleiter Werner Wernecke, stellen die gebrochenen oder angebrochen Baumkronen und Äste dar. Bereits bei leichter Windeinwirkung können sie sich lockern und herabstürzen. Stundenlang waren die Tierpfleger und ein Forstunternehmer mit Forstschlepper im Einsatz, um gebrochene oder mit Wurzel umgeworfene Bäume abzutrennen und von Wegen oder Gehegezäunen zu entfernen. Das Dach des Anbaus der Gastwirtschaft im Wildpark wurde durch den Aufschlag eines Astes beschädigt.

Weitere Aufräumungs- und Verkehrssicherungsmaßnahmen finden aktuell noch statt, so kommt unter anderem als Spezialmaschine ein Fällkran zum Einsatz, der auch Kronenteile in großer Höhe greifen, abtrennen und sicher Ablegen kann. Entlang der Wege sind die Gefahren so weit beseitigt, so dass der Wildparkbesuch wieder möglich ist.

Heftig schlug das Unwetter am Dienstag auch in Laubuseschbach zu. Regierungspräsident Ullrich bedankte sich am Mittwoch bei den Einsatzkräften für ihre rasche Hilfe. Auch Edelsberg war am Donnerstag von Unwetter betroffen.

(red)

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