Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch (rechts) übergab den Schlüssel für das neue Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Waldhausen an Wehrführer Christian Gros (Zweiter von rechts).
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Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch (rechts) übergab den Schlüssel für das neue Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Waldhausen an Wehrführer Christian Gros (Zweiter von rechts).

Modernere Ausstattung für die Feuerwehr

Weilburg: "Eine gute Investition in die Sicherheit"

Neues Löschgruppenfahrzeug für die Feuerwehr - Kosten: 290 000 Euro

Waldhausen -Nachdem die Kameradinnen und Kameraden der Weilburger Feuerwehr sich in Übungseinsätzen bereits mit der neuen Technik vertraut gemacht haben, konnte das neue Löschgruppenfahrzeug "LF10 KatS" der Feuerwehr Waldhausen nun in Dienst gestellt werden. Darüber freuten sich bei der symbolischen Übergabe mit Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch (CDU), Stadtbrandinspektor Armin Heberling, der Waldhäuser Wehrführer Christian Gros, Jugendfeuerwehrwart Alexander Cromm, Zugführer Michael Kroh, Ortsvorsteher Reiner Schäfer, die Magistratsmitglieder Heinz Schweitzer und Lothar Grollius sowie einige Kameradinnen und Kameraden der Waldhäuser und Weilburger Feuerwehren.

"Das neue Fahrzeug ist ein Quantensprung zum alten Löschfahrzeug. Die Ersatzbeschaffung nach rund 30 Jahren war mehr als notwendig", sagte Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch. Er dankte der Feuerwehr Waldhausen für die zahlreichen Übungsstunden auch während der Corona-Pandemie trotz der vielen Einschränkungen und der wenigen Möglichkeiten zum Üben. "Es ist eine Kernaufgabe der Stadt, das Ehrenamt zu unterstützen - es darf nicht vergessen werden, dass die Kameradinnen und Kameraden diese Dienste ehrenamtlich leisten", betonte der Bürgermeister.

Armin Heberling dankte den politischen Entscheidungsträgern und dem Land Hessen für die Unterstützung und Georg Hauch, der den Antrag auf ein neues Löschfahrzeug ebenso unterstützt und vorgezogen hatte, nachdem das alte Löschfahrzeug einen Unfall hatte und Einsätze nicht mehr möglich waren. Es sei nie eine Frage des Standortes gewesen, das Löschfahrzeug sollte in Waldhausen stationiert sein. Zum einen sei die Lage am bald bezugsfertigen neuen Standort im ehemaligen MAN-Gebäude in der Industriestraße günstig, um auch überörtlich schnell im Einsatz zu sein, und zum anderen falle die Bezuschussung vom Land höher aus an die Kommunen, die bereits über ein Löschfahrzeug verfügten, erklärte der Stadtbrandinspektor. Dieses Fahrzeug für den Löschzug war immer in Waldhausen stationiert. Das Löschgruppenfahrzeug hat 290 000 Euro gekostet, von denen 108 000 Euro das Land bezuschusst hat.

Das LF 10 KatS deckt durch seine umfangreiche Beladung und ausgewählte Ausstattung ein großes Einsatzspektrum ab. Es ist ausgestattet mit zahlreichen notwendigen Werkzeugen - alle gut sortiert und beschriftet - und Gerätschaften zur Brandbekämpfung sowie technischen Hilfeleistung.

1200 Liter Wasser, 120 Liter Schaum

Für die Brandbekämpfung stehen neben 1200 Liter Löschwasser auch 120 Liter Schaum zur Verfügung, die mit der leistungsstarken Fahrzeugpumpe zum Einsatzort gebracht werden. Für Sicherheit der Feuerwehrleute sorgen die eingebauten Atemschutzgeräte samt Überwachungsgerät, auch Hochleistungslüfter und eine Wärmebildkamera sowie ein Wassersauger gehören zur Ausrüstung.

"Zu unseren Einsätzen zählen immer mehr Hilfeleistungen durch Umweltschäden wie Hochwasser. Oftmals musste ein Anhänger mit, da das alte Löschfahrzeug nicht über die notwendige Ausstattung verfügte", berichtete Christian Gros. Es sei eine gute Investition in die Sicherheit der Feuerwehrleute sowie Leistungskraft bei den Einsätzen und motiviere und liefere einen Anreiz für das Ehrenamt. Die Freude sei sehr groß bei allen Kameradinnen und Kameraden und nun seien sie - neu ausgestattet - in der Pflicht, bestmöglichen Einsatz zu liefern, ergänzte der Wehrführer.

"Die Stadt Weilburg investiert weiter kontinuierlich in die Ausstattung unserer Freiwilligen Feuerwehr, das LF 10 KatS ist ein wichtiger Baustein dabei", sagte Bürgermeister Dr. Hanisch abschließend und wünschte Zugführer Michael Krohn, Wehrführer Christian Gros und allen Kameradinnen und Kameraden allzeit gute und sichere Fahrt.

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