Landrat Michael Köberle, Geschäftsführer Peter Schermuly, Schulleiter Michael Chladik, Marlies Heß und Bernhard Flügel (von links) während einer kleinen Feierstunde zum 50-jährigen Bestehen der Krankenpflegeschule.
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Landrat Michael Köberle, Geschäftsführer Peter Schermuly, Schulleiter Michael Chladik, Marlies Heß und Bernhard Flügel (von links) während einer kleinen Feierstunde zum 50-jährigen Bestehen der Krankenpflegeschule.

Ausbildung

Weilburg: Krankenpflegeschule besteht seit 50 Jahren

1000 junge Menschen ausgebildet - Landrat Köberle würdigt Marlies Heß und Bernhard Flügel

Weilburg -Landrat Michael Köberle (CDU) hat die Arbeit der Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus Weilburg zu ihrem 50-jährigen Bestehen gewürdigt. "Die Krankenpflegeschule in Weilburg ist heute fester Bestandteil eines Angebotes an die Bürgerinnen und Bürger zur Sicherstellung einer ausreichenden Anzahl von Pflegepersonal in unserer Region", sagte der CDU-Politiker während einer kleinen Feier, an der wegen Corona nur wenige Personen teilnahmen.

Mehr als 1000 junge Menschen, so Köberle weiter, seien hier in den vergangenen fünf Jahrzehnten ausgebildet worden. Der Landrat bedauerte, dass in der von Corona geprägten Zeit nur wenige Menschen an der Jubiläumsfeier teilnehmen konnten. Köberle freute sich, dass Marlies Heß und Bernhard Flügel als Vertreter der Frauen und Männer der ersten Stunde anwesend waren, "und dies vor allen Dingen gesund". Heß und Flügel waren laut Köberle in den 70er- und 80er-Jahren maßgeblich an der Entwicklung der Krankenpflegeschule in Weilburg beteiligt und genießen bis heute in der Mitarbeiterschaft ein hohes Ansehen.

So leitet Marlies Heß im Alter von 80 Jahren immer noch die ehrenamtlichen Grünen Damen und Herren, Bernhard Flügel ist im Alter von 87 Jahren ebenfalls seit vielen Jahren in der Krankenpflegeschule ehrenamtlich tätig. Aufgrund der darüber hinausgehend ehrenamtlichen Tätigkeit von Marlies Heß - unter anderem beim Caritasverband Limburg - hatte sie ja vor einigen Jahren schon das Bundesverdienstkreuz erhalten. Gerade die Art und Weise des Umgangs mit den jungen Menschen hätten Marlies Heß und Bernhard Flügel ausgezeichnet. Ihre christliche Prägung und Ausrichtung sei hierbei nie ein Hindernis, im Gegenteil: Von außen erkenne man, dass man sich im Weilburger Krankenhaus bis heute ein humanitäres Menschenbild bewahrt hat, was die Patientinnen und Patienten immer in den Mittelpunkt stellt.

Altes Gymnasium hat sich bewährt

Geschäftsführer Peter Schermuly und Schulleiter Michael Chladik - beide Absolventen der Krankenpflegeschule - haben laut Köberle frühzeitig die Wichtigkeit und Bedeutung der Ausbildung in der Krankenpflege erkannt. So hätten sie die Schule weiter ausgebaut und würden sie auch in den nächsten Jahren noch weiter ausbauen; an einem neuen Standort im Alten Gymnasium in Weilburg, der sich trotz ursprünglicher Bedenken hervorragend bewährt habe. "Auch den Lehrkräften sei hierfür ganz herzlich gedankt, von denen nun bald aber einige auch wieder in den Ruhestand gehen. Wie ich gehört habe, sind aber auch hier die Weichen gestellt für eine gute Nachfolgeregelung mit hochqualifizierten Kräften, die das Ganze weitertragen werden", sagte der Landrat. Krankenhaus, Landkreis und Förderverein leisteten ihren Beitrag für eine gute Ausstattung der Schule. "Ich finde es zudem bemerkenswert, dass Sie hier schon lange gerüstet sind für die zunehmende Digitalisierung, so dass auch die derzeitige Corona-Pandemie für Sie technisch kein Problem darstellt. Auch die Zufriedenheit unserer Auszubildenden ist ein Zeugnis für die Verantwortlichen hier in der Schule und lässt hoffen, dass die Bewerberzahlen auch in Zukunft so hoch bleiben wie bisher. Dann ist mir nicht bange, dass wir für die Bevölkerung unseres Landkreises auch in den nächsten Jahren ausreichend Pflegekräfte zur Versorgung unserer älter werdenden Bevölkerung zur Verfügung stehen haben", so Michael Köberle. oho

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