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Das würden die verschiedenen Varianten kosten

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Von: Petra Hackert

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Bürgerbus: In Sachen Bürgerbus bestünde die Möglichkeit, ein Elektrofahrzeug anzuschaffen.

  Bürgerbus: In Sachen Bürgerbus bestünde die Möglichkeit, ein Elektrofahrzeug anzuschaffen. Die Kosten für einen Siebensitzer lägen bei rund 33 000 Euro inklusive Batterie und 28 000 Euro ohne Batterie. Die Förderung des Landes liegt bei maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Schaffung einer Lade-Infrastruktur wird ebenfalls gefördert – mit maximal 10 000 Euro je Standort für den elektrischen Anschluss und die notwendigen Erdarbeiten. Das Modell Bürgerbus geht von ehrenamtlichen Fahrern aus und einem vereinsgestützten Hintergrund. Die Fahrtkosten für die Nutzer sollten sich am Stadtbus orientieren. Eine Einzelfahrt kostet hier zwei Euro, das Tagesticket 3,90 Euro. Da die Entfernung etwas weiter ist, könnte man über eine minimale Erhöhung der Beträge nachdenken, rät das Ordnungsamt. Eine Alternative wäre, keinen Fahrpreis festzulegen, sondern die Gäste um eine Spende zu bitten.

  Zweiter Stadtbus: Die Kosten für die Stadt Bad Camberg wurden in einer Untersuchung vor zwei Jahren auf 19 000 Euro jährlich beziffert. Bei einer neuen Ausschreibung wären sie laut Ordnungsamt vermutlich etwas geringer. Auch ein privater Dienstleister könnte beauftragt werden. Eine Villmarer Mietwagenfirma hat sich bereit erklärt, einen E-Bus anzuschaffen. Nach telefonischer Anmeldung am Vortag könne der Rufbus Montag, Dienstag und Freitag um 8.15 Uhr in Oberselters, 8.25 Uhr in Schwickershausen, 8.30 Uhr in Dombach nach Bad Camberg fahren. Ausstieg bei Bedarf bei der Stadtverwaltung, in der Obertorstraße, Ärztehaus, Bahnhof, Aldi/Lidl, Rückfahrt individuell abgesprochen. Die Kosten belaufen sich auf fünf Euro pro Person und Fahrt und 29 Euro Bereitstellungskosten pro Stunde.

  Anrufsammeltaxi: Unterm Strich lägen die Kosten für die Stadt Bad Camberg bei rund 30 000 Euro im Jahr. Alternativ könnte man das Taxi-Unternehmen auch nach tatsächlichen Fahrten bezahlen. Wenn die Fahrgäste einen kleinen Betrag wie zwei Euro zahlten, könnte die Stadt die Differenz tragen, schlägt das Ordnungsamt vor. Außerdem sollte versucht werden, eine Fahrt so abzustimmen, dass mehrere Gäste gleichzeitig das Angebot nutzen, um die Kosten geringer zu halten.

(pp)

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