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Die Ortsdurchfahrt von Oberweyer wird zum Preis von etwa 1,15 Millionen Euro saniert.

Ortsdurchfahrt/K459

Zügige Sanierung der Ortsdurchfahrt

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„Die Teilerneuerung der Ortsdurchfahrt/K459 ist im Zeitplan.“ Das teilte Bürgermeister Michael Ruoff (CDU) bei der letzten Stadtverordnetenversammlung vor der Sommerpause mit.

Von den Gesamtkosten in Höhe von 1,15 Millionen Euro übernimmt die Stadt rund 715 000 Euro; auf den Kreis entfallen die verbleibenden 435 000 Euro. Im Herbst dieses Jahres soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Über etwa 300 Meter von der Oberdorfstraße in die Ortsmitte bis zur Einmündung der Schäferstraße erstreckt sich die Maßnahme, bei der sowohl die Fahrbahn als auch die Kanal- und Wasserleitung erneuert werden. Der Kreuzungsbereich Oberdorf/Schäferstraße wird ebenfalls saniert.

Der Straßenabschnitt habe sich „in einem schlechten Zustand befunden“, hatte der Landkreis zu Beginn der Arbeiten im Frühjahr mitgeteilt. „Die Fahrbahn sowie die vorhandenen Gehwege weisen Schäden in Form von Flickstellen, Rissen und bereichsweise Verdrückungen auf. Ebenso entspricht der Unterbau nicht mehr den heutigen Anforderungen“, hatte Landrat Manfred Michel beim offiziellen Spatenstich gesagt. Daher sei es „sinnvoll, die grundhafte Erneuerung zusammen mit der Sanierung der Versorgungsleitungen und des Gehweges als Gemeinschaftsmaßnahme durchzuführen. Die grundhafte Erneuerung der K 459 in der Ortsdurchfahrt Oberweyer ist schon seit einigen Jahren im Investitionsprogramm des Landkreises enthalten.“

Vorgesehen ist eine Verbreiterung der Fahrbahn auf sechs Meter von der Kreuzung mit der K 496 bis zur Wiesenstraße und 5,50 Meter von der Wiesenstraße bis zum Bauende an der Schäferstraße. Die vorhandenen Gehwege bleiben erhalten, wobei eine Breite von mindestens 1,50 Meter eingehalten wird. Die grundhafte Erneuerung findet auf der bestehenden Trasse statt, wobei noch zwei barrierefreie Bushaltestellen angelegt werden, sagt Stephan Werlich vom Bauamt der Stadt Hadamar.

Einschränkungen für die Anwohner gibt es nicht. Sie „können zu jeder Zeit ihre Grundstücke erreichen. Für den Durchgangsverkehr ist eine innerörtliche Umleitung ausgeschildert worden“, schreibt der Kreis. Lediglich für die Erneuerung des Kreuzungsbereiches, die derzeit erfolgt, wurde eine großräumige Umfahrung eingerichtet. Für den Rettungsdienst ist eine dauerhafte innerörtliche Befahrung sichergestellt. „Insgesamt wird die Baumaßnahme die Verkehrsverhältnisse für die Verkehrsteilnehmer und natürlich auch für die Anwohner deutlich verbessern“, betonte Landrat Michel. Kostenträger dieser Gemeinschaftsmaßnahme sind der Landkreis Limburg-Weilburg und die Stadt Hadamar. abv

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