Alle Punkte sollen bearbeitet werden

Das erste „Bürgerforum zur Stadtbücherei Hofheim“ sollte vor allem Wünsche und Anregungen zum Projekt sammeln. Diese sollen die Aufgabenstellung an die Architekturbüros, die schon beim Büro Goedeking

Das erste „Bürgerforum zur Stadtbücherei Hofheim“ sollte vor allem Wünsche und Anregungen zum Projekt sammeln. Diese sollen die Aufgabenstellung an die Architekturbüros, die schon beim Büro Goedeking Architekten Frankfurt im Auftrag der HWB in Arbeit ist, ergänzen. Angeschrieben wurden nach Angaben von Hilmar Goedeking 20 Architekturbüros, die noch eine Woche lang die Möglichkeit haben, Interesse zu bekunden. Drei der Bewerber sollen ausgewählt werden für eine Art Wettbewerb. Deren Entwürfe für den Baukomplex sollen in circa acht Wochen vorliegen und in einem zweiten Bürgerforum „im Herbst“ vorgestellt werden.

Um die Anregungen zu strukturieren, wurden vier Themenkomplexe benannt: Nutzungen, Altstadt und Umfeld, Kellereiplatz und Zugänge und Zufahrten. Eine fünfte Pin-Wand gab Platz für „Über was sonst noch gesprochen werden sollte“. Büchereichefin Nicole Dietzel fasste die Anregungen zu den Nutzungen zusammen: „Am meisten diskutiert worden ist die Fläche für die Bücherei. Ich find’s super, wie sich die Bürger einsetzen. Das zeigt mir, dass unsere Arbeit anerkannt wird.“ Den Hinweis „Keine Wohnungen“ gab’s zudem mehrfach. Auf einer Karte stand: „Keine Bank!“, auf einer anderen: „Bücherei soll sozialer Treffpunkt werden“. Für den Komplex „Altstadt und Umfeld“ erkannte Bauamtsleiter Gebhard Dick drei wichtige Themen. Die Freistellung des Giebels einer benachbarten historischen Fachwerkscheune werde ebenso gewünscht wie eine reduzierte Grundstücksausnutzung, orientiert am Siegermodell des Architektenwettbewerbs von 2011, und ein harmonischer Übergang zur Nachbarbebauung in Richtung Altstadt.

Prinzipiell sei der Tenor: Mehr Bücherei und kein Kreditinstitut. Im Bereich Zufahrten und Zugänge gab es vor allem Äußerungen zur Zufahrt zur Tiefgarage und zum Eingang der Stadtbücherei, der zum Kellereiplatz liegen und ebenerdig sein soll. Dass der Kellereiplatz einen starken Bezug zur Bücherei erhalten soll und Festplatz bleiben muss, wurde zu diesem Themenkomplex geäußert. Als sonstige Themen wurden unter anderem das Anwohnerparken oder die Suche nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten genannt.

HWB-Geschäftsführer Norman Diehl erklärte zum Abschluss: „Es gibt kein Ziel, das wir nicht auch unterstreichen würden.“ Bearbeitet würden in jedem Fall alle Punkte. Und in der kommenden Woche auf der städtischen Internetseite auch veröffentlicht. babs

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