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Die Masten stehen, die Ampeln hängen, aber die neue Anlage an der Kreuzung Kronberger Straße/Schwalbacher Straße (L 3367) ist noch nicht in Betrieb. Damit ist erst im November zu rechnen.

Verzögerungen

Ampeln sind noch ohne „Saft“

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Kein Rot, kein Gelb, kein Grün. Die zwei neuen Ampeln an der Schwalbacher Straße (L 3367) sind nach wie vor farblos. Sie sind schon seit Wochen installiert, aber noch dunkel abgedeckt.

Kein Rot, kein Gelb, kein Grün. Die zwei neuen Ampeln an der Schwalbacher Straße (L 3367) sind nach wie vor farblos. Sie sind schon seit Wochen installiert, aber noch dunkel abgedeckt. An und für sich sollten sie Ende September in Betrieb gehen. Jetzt geht’s bereits stark auf November zu. Doch noch immer ragen die Masten leblos und ungenutzt empor.

Die Inbetriebnahme verzögere sich weiterhin, teilt die Bad Sodener Stadtverwaltung mit und beruft sich auf Hessen Mobil, die Straßen- und Verkehrsbehörde des Landes. Hessen Mobil ist zuständig, weil es sich bei der Schwalbacher Straße um eine Landesstraße handelt. „Als Grund für die Verzögerung nennt Hessen Mobil ausstehende Restarbeiten wie die Stromversorgung der Zähleranschlusssäule und die Herstellung der Induktionsschleifen“, informiert die Sodener Stadtverwaltung. „Die Verzögerung ergibt sich aus einem Lieferengpass der benötigten Stromkabel.“ Hessen Mobil peile nun an, die beiden neuen Ampelanlagen „Mitte November“ in Betrieb zu nehmen.

Wie das Kreisblatt berichtete, hatte sich Hessen Mobil entschlossen, an zwei Kreuzungen Ampeln aufzustellen – dort, wo die L 3367 auf die Landesstraße 3015 trifft (Richtung Kronberg/Mammolshain), und dort, wo die Kronberger Straße auf die L 3367 mündet (Höhe Bad Sodener Krankenhaus). Über Induktionsschleifen werden die Ampelanlagen so gesteuert, dass ihre Schaltung der jeweiligen Verkehrsbelastung angepasst wird.

Hessen Mobil will beide Kreuzungen sicherer gestalten. Die Verkehrsexperten untersuchten auch, ob dort Kreisel in Frage kommen. Unterm Strich entschieden sie sich aber für die Ampel-Varianten. Das hatte unter anderem damit zu tun, dass das Land zu diesem Zweck einige Grundstücke hätte kaufen müssen. Das wollte Hessen Mobil vermeiden.

(ask)

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