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Ein Bild von einem Labrador: Kein Wunder, dass ?Cedric ex Chelsea? ? hier mit seiner stolzen Halterin Karin Schüßler ? jede Menge Schönheitspreise einheimste.

Labrador Retriever

„Einmal Labrador – immer Labrador“

Labrador Retriever sind gutmütige und freundliche Hunde, die als familientauglich und kinderlieb gelten. Er eignet sich sowohl als Jagdhund als auch als vierbeiniges Familienmitglied.

Labrador Retriever sind gutmütige und freundliche Hunde, die als familientauglich und kinderlieb gelten. Er eignet sich sowohl als Jagdhund als auch als vierbeiniges Familienmitglied. Dass der Labrador zu den beliebtesten Hunderassen in Europa gehört, hat sich einmal mehr bei der siebten Auflage der Spezial-Rassehunde-Ausstellung der Regionalgruppe Rhein-Main des Labrador-Clubs Deutschland (LCD) gezeigt. Auf dem Platz in unmittelbarer Nachbarschaft des Freibads, der wieder vom Schäferhundeverein zur Verfügung gestellt worden war, stellten sich die aus ganz Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern angereisten 58 Aussteller mit ihren insgesamt 89 Hunden dem spanischen Preisrichter Nestor Ruiz-Rivas. „Einmal Labrador – immer Labrador“ heißt es nicht umsonst bei den Mitgliedern des LCD.

So hat auch Karin Schüßler neben ihrem Mann Klaus-Dieter, der als Jäger einen zuverlässigen Jagdhund haben wollte, noch vier vierbeinige Jungs bei sich zu Hause. Der älteste Labrador ist acht Jahre alt und der jüngste mit dem wohlklingenden Stammbaumnamen „Cedric ex Chelsea“ gerade mal sieben Monate. Das schöne, sanftmütige Tier ist bester Rüde in der Jüngstenklasse geworden und hat daneben auch noch die Auszeichnung „Best Puppy“ eingeheimst, womit er sich auch gegen die weiblichen Konkurrentinnen gleichen Alters durchgesetzt hat. „Wir sind megastolz“, freute sich das aus Weilburg angereiste Frauchen von Cedric. Für die Schüßlers ist das gute Abschneiden von Cedric einmal mehr ein Beleg dafür, dass es sich gelohnt hat, alle vier Hunden bei der gleichen Züchterin geholt zu haben, die sich streng nach dem Zuchtbuch des Deutschen Labrador Clubs richtet. „Ein Wühltisch-Welpe geht gar nicht“, betonte Karin Schüßler.

Allzu oft hat auch Christa Fassl-Steimle, dass es sich für die neuen Besitzer tüchtig rächen kann, wenn sie vermeintlich günstige Welpen aus zweifelhafter Herkunft aus dem Internet, gar von Ebay oder von Händlern besorgt haben. Einer dieser Welpen aus einer der sogenannten „Qualzuchten“, dessen neue Besitzer – eine Familie – sich nach dem Kauf hilfesuchend an sie gewandt hatte, ist vor einiger Zeit schon nach wenigen Tagen krank und entkräftet eingegangen, woran auch der Tierarzt nichts mehr ändern konnte. Dabei hilft Fassl-Steimle als Vorsitzende des Labrador-Regionalclubs gerne mit Adressen von Züchtern in der Nähe weiter, die sich an die strengen Standards des LCD halten, wenn jemand Interesse an dieser Hunderasse hat. Je nachdem, ob es sich um Welpen aus einer Champion-Verpaarung handelt oder nicht, muss man bei der Anschaffung eines solchen Jagd- oder Familienhundes dann aber auch bereit sein, 1200 bis 1800 Euro zu bezahlen. Viel günstiger ist es allerdings auch nicht bei den Züchtern, die nicht unter dem Dach des Verbandes des Deutschen Hundewesens angesiedelt sind.

Wer seinen Labrador wie Karin Schüßler von einer anerkannten Züchterin hat, der kann dagegen sicher sein, dass dort nur mit Tieren gezüchtet wird, deren Erbgut frei von den typischen Krankheiten dieser großen und schweren Rasse ist – etwa der Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie. Schüßler musste sich darüber hinaus vertraglich verpflichten, ihre Hunde nach dem ersten Jahr zu röntgen, um Gelenkprobleme auszuschließen. Andere Züchter beteiligen sich teilweise an den Kosten dieser Untersuchung, um Herrchen oder Frauchen dazu zu animieren, ihre Labradore medizinisch abchecken zu lassen.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Labrador anzuschaffen, der sollte sich von Christa Fassl-Steimle beraten lassen. Die Vorsitzende der Regionalgruppe des Labrador-Clubs Deutschland ist unter Telefon (0 61 74) 2 25 43 zu erreichen.

(wom)

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