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Im Finale läuft nichts zusammen

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Von: Christian Neubauer

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Die Volleyballerinnen der TG Bad Soden mussten sich im Südwest-Pokal mit Rang zwei begnügen – und verpassten dadurch den Einzug in den DVV-Pokal.

Das hatten sich die Volleyballerinnen der TG Bad Soden ganz anders vorgestellt. In Saarbrücken war der Zweitligist beim Südwest-Pokal der hohe Favorit, konnte dieser Rolle im Finale aber nicht mehr gerecht werden. Umso größer war die Enttäuschung nach dem 0:3 gegen Zweitliga-Absteiger TV Holz.

Nach dem Halbfinale war die Welt für die Bad Sodener Volleyballerinnen noch in Ordnung. Durch das klare 3:0 gegen den Regionalligisten Stadeken-Elsheim zog die Mannschaft von Trainer Stefan Bräuer souverän ins Endspiel ein. Mit 25:14, 25:18 und 25:19 wiesen die Bad Sodenerinnen den Gegner klar in die Schranken. „Wir haben klar gewonnen und gut gespielt“, war Bräuer zufrieden.

Im Finale sah es aber ganz anders aus. Im ersten Satz führte Bad Soden noch, musste sich aber glatt mit 16:25 geschlagen geben. „Mit den Aufschlägen haben sie uns auseinander genommen“, wusste Trainer Bräuer genau, an was es gelegen hatte. Die Ausfälle von Merlen Muschter, Jessica Gutermann oder Josephine Fuhr wollte er nicht als Ausrede gelten lassen.

Auch im zweiten Satz lief es nicht besser. Holz spielte stark auf und setzte sich mit 25:15 noch deutlicher durch. Nach dem 25:20 im dritten Satz durfte der Zweitliga-Absteiger den Sieg im Südwest-Pokal und den Einzug in den DVV-Pokal ausgelassen feiern. Dort trifft Holz im Achtelfinale auf den Erstligisten Rote Raben Vilsbiburg.

Dieses Spiel war eigentlich das Ziel der TG Bad Soden, doch nach der glatten 0:3-Pleite war Trainer Stefan Bräuer bedient: „Im Finale war das eine Leistung, die eines Finales nicht würdig war. Wir haben es verpasst, dieses Highlight-Spiel nach Bad Soden zu holen.“ Der Trainer bemängelte vor allem die Einstellung seiner Spielerinnen, worüber er in dieser Woche während der Trainingseinheiten mit ihnen sprechen möchte. Am kommenden Wochenende ist der Zweitligist spielfrei, dann soll das Team am 9. Oktober in Lohhof eine Reaktion zeigen.

(cn)

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