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Arbeiter reißen die alte Mauer ein und spannen Flatterband als neue Abgrenzung auf. Links ist die Niederhofheimer Straße zu erkennen.

Sanierung

Bad Soden ersetzt marode Friedhofsmauer durch Stahlzaun

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Arbeiter springen zurzeit um den Sodener Friedhof herum. Die Einfriedungen entlang der Falkenstraße und entlang der Niederhofheimer Straße sind stark beschädigt. Was Neues muss her: Das geht richtig ins Geld.

Sehr vertrauensselig sieht sie nicht aus. Sie ist weder schön, noch wirkt sie stabil. Wind und Wetter haben an der Friedhofsmauer genagt. An einigen Stellen sind die Backstein-Ziegel verschmiert. Kurz und gut: Das Ganze macht wenig her und schreit danach, beseitigt zu werden.

Wer zurzeit am Friedhof Falkenstraße/Niederhofheimer Straße vorbeifährt oder ihn besucht, um Gräber zu pflegen oder der Toten zu gedenken, sieht: Arbeiter sind schwer damit beschäftigt, die alte Mauer einzureißen und den Schutt abzutransportieren. Denn die Stadt Bad Soden hat erkannt, dass sie handeln muss. „Die Einfriedungen entlang der Falkenstraße und entlang der Niederhofheimer Straße sind stark beschädigt und müssen erneuert werden“, bestätigen die Fachleute aus der Abteilung „Gebäude und Liegenschaften“. Auf Kreisblatt-Anfrage schildern sie auch gleich, wie es künftig aussehen soll. Denn das steht schon fest. „Die Planung sieht einen Stahlzaun auf Winkelsteinmauer vor“, heißt es aus dem Rathaus. Es ist zudem geplant, an der Falkenstraße Hecken zu pflanzen und an der Niederhofheimer Straße einen Maschendrahtzaun zu setzen. Die jetzigen, gerade laufenden Arbeiten an der Niederhofheimer Straße werden vermutlich bis Ende März abgeschlossen sein, schätzen die Verwaltungsexperten. Dies hänge auch von der Witterung ab. Im Auftrag der Abteilung „Gebäude und Liegenschaften“ teilt Rathaus-Sprecher Wolfgang Heidecke mit: „Die Leistung zum Stahlzaun an der Falkenstraße wurde Ende Februar öffentlich ausgeschrieben, die Angebotsauswertung läuft. Die Bauarbeiten an der Falkenstraße sind für den Zeitraum Anfang Juni bis September 2018 geplant.“ Die Arbeiten gehen ins Geld: Insgesamt werden sie rund 500 000 Euro kosten, so Wolfgang Heidecke.

(ask)

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