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Ein Trainer muss auch zuhören können: Andreas Meusel im Gespräch mit Carolin Kämptner.

Volleyball

Soden hat sich mit dem 3:0 in Gonsenheim viel Selbstvertrauen geholt

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Die Volleyballerinnen der TG Bad Soden bestreiten am morgigen Samstagabend ihr erstes Saison-Heimspiel in der 3. Liga Süd.

Nach dem überraschend deutlichen 3:0-Auswärtssieg bei der TGM Mainz-Gonsenheim erwartet die Mannschaft von Trainer Andreas Meusel den VfR Umkirch am Samstag (19 Uhr) mit reichlich Selbstvertrauen in der Otfried-Preussler-Halle.

Unterschätzen werden die Gastgeberinnen den Gegner sicher nicht. Auch Umkirch feierte beim 3:0 gegen Freisen einen überzeugenden Start in die neue Spielzeit.

„Umkirch wird noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Sie haben eine gute und eingespielte Mannschaft. Und sie haben sich noch mal verstärkt“, sagt Andreas Meusel. Dem Trainer ist nicht entgangen, dass der Aufsteiger in der vergangenen Regionalliga-Saison nur eine Niederlage kassierte und souverän den Aufstieg in die 3. Liga meisterte. „Das wird eine echte Standortbestimmung für uns“, so Meusel weiter.

Er erwartet deshalb eine „interessantes Duell“. Mit der Leistung seiner – nach dem Abstieg völlig neu zusammengestellten – Mannschaft war der neue Bad Sodener Trainer zum Auftakt mehr als zufrieden. Mit einem 3:0-Erfolg in Mainz-Gonsenheim hatte niemand gerechnet. Die Mannschaft und ihr Trainer wussten nicht, wo sie zum Auftakt stehen.

Gegen den VfR Umkirch setzt Andreas Meusel nun auch auf den Heimvorteil. In den vergangenen Jahren holte Bad Soden als Zweitligist zwar eher selten Punkte, doch wenn, dann wurden diese zumeist in der heimischen Halle gesichert. Da die 3. Liga für zahlreiche Spielerinnen aus dem Bad Sodener Kader Neuland ist – und die Mannschaft während der Woche auch nur selten auf dem Hauptfeld trainieren kann, muss man wohl abwarten, inwieweit die Preussler Halle schon als Heimvorteil gewertet werden kann. „Wir werden alles dafür tun, dass die Punkte bei uns bleiben“, gibt sich Meusel vor der nächsten Herausforderung kämpferisch.

Die Personalsituation ist derzeit weiterhin angespannt. Meusel muss weiterhin auf einige angeschlagene oder durch Urlaub verhinderte Spielerinnen verzichten. „Wir schauen derzeit von Spiel zu Spiel“, erklärt er. Wenn das dann am Samstagabend einen Verlauf wie zum Start in Mainz-Gonsenheim nimmt, hat Andreas Meusel sicher wieder keine Einwände. . .

(cn)

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