TG Bad Soden

Umbruch bei Bad Soden

  • VonChristian Neubauer
    schließen

Mit Stefan Bräuer hat die TG Bad Soden für die Zweitliga-Damenmannschaft einen neuen Trainer verpflichtet. Das Saisonziel lautet zunächst einmal Klassenverbleib.

Vieles ist neu bei den Zweitliga-Volleyballerinnen aus Bad Soden. Trainer Stefan Bräuer betreute in der Saison 1993/94 schon einmal die Erste Damenmannschaft der TG Bad Soden.

Verzögerte Rückkehr

Vor zwei Jahren wäre es fast schon einmal zu einer Rückkehr des 51-Jährigen gekommen, doch damals entschied sich der Verein anders. Bräuer wechselte nach Berlin, Sinsheim und schließlich nach Österreich, wo er bis zuletzt arbeitete. Nun kam es – mit leichter Verzögerung – doch noch zur Rückkehr. „Ich bin dabei, die Mannschaft kennenzulernen. Es ist schon ein großer Umbruch“, sagt Bräuer.

„Gut aufgestellt“

Auch deshalb nennt er als erstes Saisonziel „ganz klar den Klassenerhalt“: „Wir müssen die Mannschaft formen und die neuen Spielerinnen integrieren.“ Vom letztjährigen Zweitliga-Team sind Pauline Schultz, Julia Osterloh, Katharina Hinrichsen, Jaqueline Garski, Marlen Muschter, Viktoria Graf und die nach einer Knieverletzung rekonvaleszente Anna Kunstmann verblieben. Wieder für die TG spielen wird Jessica Gutermann. Sie wird dem Team mit seiner Erfahrung sehr helfen – auch wenn sie größtenteils nur in den Heimspielen zur Verfügung stehen wird. Mit Leonie Meusel (SC Klarenthal) wurde eine weitere junge Spielerin als Libero verpflichtet. Weitere Neuzugänge sind Zuspielerin Ann-Kathrin Weber und Außenangreiferin Vanessa Stricker (beide Eintracht Frankfurt). Josefine Fuhr (Bad Vilbel) und Ana Vanjak (Zweite Mannschaft).

Stefan Bräuer möchte einen „kämpferischen Volleyball“ spielen lassen: „In der Breite sind wir schon gut aufgestellt. Jetzt möchten wir noch die Qualität reinbekommen.“ Bei elf Teams in der und wohl nur einem Absteiger sollte das Saisonziel Klassenverbleib realistisch sein.

Bei einem ersten internationalen Vorbereitungsturnier in Quierschied konnte sich das neu formierte Team bereits unter anderem gegen Mannschaften aus Belgien und Luxemburg sowie gegen den Ligakonkurrenten aus Holz und den Regionalligisten SSC Freisen beweisen und landete am Ende auf Platz zwei.

(cn)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare