„Correctiv“ arbeitet für mehr Transparenz

Mehr Transparenz in die Beziehungen zwischen Pharmaindustrie und Ärzten sowie Einrichtungen im Bereich der Medizin zu bringen, das ist das Ziel der Datenbank, in der Zahlungen aus dem Jahr 2015 auffindbar sind.

Mehr Transparenz in die Beziehungen zwischen Pharmaindustrie und Ärzten sowie Einrichtungen im Bereich der Medizin zu bringen, das ist das Ziel der Datenbank, in der Zahlungen aus dem Jahr 2015 auffindbar sind. Veröffentlicht haben diese Fakten die Pharmafirmen selbst – sofern die Zahlungsempfänger einer Veröffentlichung zugestimmt haben. Alle Daten gesammelt, aufgearbeitet und jedermann online zugänglich gemacht hat dann das Recherche-Büro „Correctiv“. Dahinter steht eine gemeinnützige GmbH, gegründet im Juli 2014 und mittlerweile mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet. Das Recherche-Büro versteht sich als „eine von vielen Antworten auf die Medienkrise“. Es will in Zeiten sinkender Einnahmen „investigativen, aufklärenden Journalismus für jeden Verlag, für jeden Sender in Deutschland erschwinglich und zugänglich machen“, damit die Medien ihrer Wächterfunktion in der Demokratie weiter nachkommen können. „Correctiv“ wird überwiegend durch Spenden und Gelder von Stiftungen finanziert. Das Büro beschäftigt investigative Reporter, Online- und Datenjournalisten, aber auch Programmierer. Hauptsitz des Unternehmens ist Essen, ein Büro gibt es zudem in Berlin.

Der Online-Auftritt Correctiv.org will nicht nur Journalisten, sondern allen interessierten Bürgern die Ergebnisse seiner Arbeit zugänglich machen. Die Datenbank über Zahlungen der Pharma findet sich unter der Adresse . babs

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