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Ansichten der Burgstadt

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Diese aquarellierte Federzeichnung ist um 1823 entstanden und in der Ausstellung 2022 zu sehen.
Diese aquarellierte Federzeichnung ist um 1823 entstanden und in der Ausstellung 2022 zu sehen. © Stadt- und Burgmuseum Eppstein.

Eppsteiner Stadt-Museum lädt zur Ausstellung am 15. Mai ein

Eppstein -Die Arbeiten auf der Burg dauern noch an. Aber am 15. Mai, dem Internationalen Museumstag, öffnen sich die Tore zur Eröffnung der Ausstellung "Das ist das alte Schloss und Thal Eppstein!". Der Titel stammt von Pfarrer Jakob Ludwig Fliedner, der bereits 1805 die romantische Burgruine beschrieb.

"Wir möchten am Eröffnungstermin festhalten", so Kulturdezernentin Sabine Bergold, obwohl der reguläre Museumsbetrieb erst möglich sei, wenn die Burg wieder geöffnet sei. Aber am Internationalen Museumstag solle es Besucherinnen und Besuchern möglich sein, die Sonderausstellung erstmalig zu besichtigen, die anlässlich der urkundlichen Ersterwähnung von Burg Eppstein vor 900 Jahren gezeigt werde.

Bertold Picard hält Vortrag

Ergänzend zu den Gemälden, Drucken und Stichen in der Dauerausstellung stehen nun meist unbekannte Ansichten aus dem Archiv des Burgmuseums im Rampenlicht. Sie alle dokumentieren Burg Eppstein über zwei Jahrhunderte, von der verwunschenen Ruine bis zum sanierten und viel bestaunten Denkmal.

Kuratiert wird die Ausstellung in Zusammenarbeit mit Dagmar Hirtz-Weiser und Gabriele Sauveur, die sich unter anderem beim Eppsteiner Künstlerwettbewerb engagieren, sowie dem Kulturkreis Eppstein e.V.

Der langjährige Museumsleiter und Stadtarchivar Bertold Picard hält den Einführungsvortrag in der Kemenate. Zur Eröffnung am 15. Mai um 15 Uhr sind Interessierte herzlich eingeladen. Geöffnet ist die Ausstellung an diesem Tag bis 17 Uhr.

Fotogruppe hat Repros angefertig

Die Fotogruppe Eppstein hat dazu Reproduktionen der Kunstwerke angefertigt. Wer den Vortrag und die besprochenen Bilder nicht direkt in der Kemenate miterleben kann, hat die Möglichkeit, online per Live-Schalte beizutreten. Dazu bittet das Burgmuseum um Voranmeldung unter Tel. (0 61 98) 3 05 - 1 31 oder per E-Mail an monika.rohde-reith@eppstein.de . Interessenten bekommen dann einen Link zugeschickt.

Nach der Eröffnung am Museumstag schließt die Burg allerdings wieder, und die Bauarbeiten werden fortgesetzt. Nach der Wiedereröffnung der Burg ist die Sonderschau dann für zwei Wochen zu sehen. Aktuelle Informationen dazu finden sich auch auf www.eppstein.de oder dem Facebook-Account der Stadt. red

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