Martina Smolorz wird im vergangenen Jahr beim Bürgerempfang für ihr Engagement ausgezeichnet.
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Martina Smolorz wird im vergangenen Jahr beim Bürgerempfang für ihr Engagement ausgezeichnet.

Ortsbeirat Ehlhalten

Eppstein: Martina Smolorz wird neue Ortsvorsteherin in Ehlhalten

  • VonManfred Becht
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Mit Martina Smolorz übernimmt eine erfahrene CDU- Lokalpolitikerin den Vorsitz im Ehlhaltener Ortsbeirat. Bei der konstituierenden Sitzung konnte zu einigen Themen Erfreuliches vermeldet werden.

Ehlhalten -Während Vockenhausen, Bremthal und Niederjosbach ihre Ortsvorsteher behalten haben, gab es nun in Ehlhalten wie zuvor schon in Alt-Eppstein einen Wechsel an der Spitze des Ortsbeirates. Martina Smolorz (CDU) wurde zur neuen Ortsvorsteherin gewählt - einstimmig, ohne Gegenkandidat, ohne jede Diskussion. Sie wird damit die Nachfolgerin von Michael Kilb, der nicht mehr antreten wollte.

Christdemokrat Tobias Mager, ebenfalls Neuling im Ortsbeirat, wurde zum Stellvertreter bestimmt; SPD und FWG verzichteten darauf, aus ihren Reihen weitere stellvertretende Ortsvorsteher zu benennen.

Diskussion um Kindergarten

Mit Martina Smolorz bekommt Ehlhalten eine Ortsvorsteherin, die den Ort und seine Bewohner gut kennt und auch weithin bekannt ist. In den Vereinen ist die Erzieherin aktiv, in der Kirchengemeinde hat sie sich sehr engagiert. Und auch politisch arbeitet sie bereits seit rund 27 Jahren in unterschiedlichen Gremien mit. Dem Ortsbeirat gehört sie seit 1993 an. Sie arbeitet auch in der Stadtverordnetenversammlung mit, verfügt also über die wichtige Anbindung an die Gesamt-Eppsteiner Politik. Sie sei "keine Unbekannte im Ort", wie es Bürgermeister Alexander Simon zurückhaltend ausdrückte.

Die erste Sitzung lässt die Vermutung zu, dass es viele aufregende Themen in Ehlhalten vorerst nicht zu bearbeiten gibt. Unruhe hatte es zuletzt wegen des Kindergartens gegeben, wie SPD-Ortsbeirätin Christa Petrich berichtete. Dies ging offenbar bis hin zu Gerüchten, die Einrichtung werde geschlossen oder von der Stadt übernommen. Nach den Worten von Bürgermeister Simon sind das nicht mehr als Gerüchte. Es gebe einige Personalwechsel, mehr nicht. Simon betont: "Es ist alles geklärt, es gibt kein Problem."

Auch zu anderen Themen aus dem Stadtteil konnte Simon eher positive Zwischenbilanzen ziehen. So freut er sich, dass das Testzentrum in der Dattenbachhalle gut angenommen wird. In den nächsten Tagen wird die Zahl von 1500 Tests voraussichtlich erreicht, bis Mittwoch gab es nur acht positive Ergebnisse. Simon weiß, dass die Vereine hoffen, wieder in die Halle zu können, sobald die Pandemie-Lage es zulässt.

Bistro bald mit Außengastronomie?

"Wir bleiben nicht länger drin als nötig", versicherte Simon, der in den nächsten Tagen aber eher mit einer verstärkten Nachfrage rechnet. Für die Tischtennisspieler sei eine Lösung im Bürgerhaus gefunden worden, berichtete er.

Gut entwickelt sich offenbar auch das Bistro unter dem neuen Betreiber. Laut Simon wurden dessen Erwartungen deutlich übertroffen. Mittelfristig soll es auch wieder Außengastronomie dort geben - so wie vor 20 Jahren bei der Eröffnung des Bistros vorgesehen, ergänzte Stadtrat Bertold Gruber, damals Ortsvorsteher. Der neue Betreiber hat zwar eine vollständige Gaststättenkonzession, was aber nicht bedeute, dass Gäste nicht willkommen seien, die nur etwas trinken wollen, heißt es.

Gesamtkonzept für E-Ladesäulen geplant

Für erledigt erklärt wurde ein Antrag der SPD, dass der Magistrat sich um eine Ladestation für Elektroautos im Ort bemühen soll. Wie Simon berichtete, arbeitet die Verwaltung gerade an einem Gesamtkonzept, bei dem alle Stadtteile berücksichtigt werden sollen. Ziel sei dabei auch, die bisherigen Unterschiede zwischen den Anbietern etwa bei der Bezahlung und anderen Modalitäten zu vermeiden.

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