Die achtjährige Sophie Grebner verzauberte das Publikum in der Musikschule an der Harfe.
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Die achtjährige Sophie Grebner verzauberte das Publikum in der Musikschule an der Harfe.

Musikschule Eppstein

Erstes Konzert nach langer Zeit

  • VonEsther Fuchs
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Eine sehr junge Harfenistin begeisterte die Zuhörer, eine Sopranistin zeigte ihr Können und ein Pianist präsentierte eigene Kompositionen.

Eppstein -"Endlich ist es so weit. Wir begrüßen Sie nach zwei Jahren endlich wieder ganz herzlich zu unserem großen Schüler-und-Lehrer-Konzert hier in der Musikschule", sagte eine sichtlich gerührte Gesche Wassertraß am Sonntag vor rund 60 Zuhörern. Die Vorsitzende der Musikschule blickte glücklich in die Augen des Publikums, das Musiker, Pädagogen, Familienmitglieder, Freunde und Förderer der Musikschule zusammenbrachte. Frühzeitig nahmen die Gäste auf den großzügig auf Abstand gestellten Stühlen Platz.

"Die schöne Vorfreude", von Laura Meehan, die für den Abend als Lehrkraft mit Schüler Christoph Apel auf der Bühne stand, mischte sich mit dem "bisschen Lampenfieber", der erst acht Jahre jungen Nachwuchs-Harfenistin Sophie Grebner.

Sie zeigte sich kein bisschen aufgeregt

Sophie war mit ihrer Familie zugegen und spielte sich in die Herzen der Zuhörer. Drei kleinere bekannte Volkslieder hatte sie in den Wochen zuvor mit Iván Gómez Cervantes vorbereitet. Der Musiklehrer rückte zum Auftritt noch schnell Drehstuhl und Fußhocker in die richtige Sitzhöhe. Auf der Bühne verhielt sich die junge Harfenistin Sophie bereits professionell, zeigte sich kein bisschen aufgeregt. Ihre blonden Haare glitzerten mit ihrem Lieblingsinstrument um die Wette. Und das Publikum sparte nach dem gelungenen Auftritt nicht mit Applaus.

Nicht nur Sophie Grebner gehörte zu den aufgrund der Pandemie-Pause neueren Musikerinnen und Musikern des Abends. Auch Niklas Lederer, der zwar seit drei Jahren Klavierstunden in der Eppsteiner Einrichtung erhält, konnte sein Können nun endlich unter Beweis stellen.

In Anlehung an Fontane

Zum musikalischen Miteinander nach der Krise präsentierte Niklas Lederer ein selbst komponiertes Stück in Anlehnung an Theodor Fontanes "Die Brück' am Tay". Seine Uraufführung wurde ergänzt mit einer weiteren. Christoph und Christine Apel stellten eine Eigenkomposition, die Ballade nach Theodor Fontanes "Das Amphitheater" von Natalie Schwarzer vor.

Elvis Omicevic freute sich auf seinen Auftritt am Schlagzeug mit David Tröscher, der ihn gesanglich und an der Gitarre begleitete.

Nach langer Abstinenz herbeigesehnt wurde die Stimme der bereits bekannten Mezzosopranistin Isabel Süptitz, die mit Ulrike Drommershauser am Flügel die hoffentlich heiteren Stunden der Zukunft herbeisang. "Wouldn't it be lovely?" fragte sie die Gäste mit dem aus dem Musical "My Fair Lady" entnommenen Liedbeitrag.

Hoffnung auf viele schöne Momente

Der musikalische Auftakt der Musikschule erinnerte an die kulturellen Angebote vor der Pandemie, die durch Videoübertragungen nicht ersetzt werden können. Besucher und Mitwirkende genossen die abwechslungsreiche Veranstaltung mit der Hoffnung auf weitere schöne Momente in der Zukunft. efx

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