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Peter Lenz unterbietet seine Bestzeit

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Von: Volker Hofbur

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Vor drei Wochen war der für die TSG Eppstein startende Peter Lenz noch beim Ironman 70.3 in Wiesbaden gestartet. „Wenn es gut läuft, wollte ich beim Cologne-Triathlon-Weekend in Köln starten“, erklärte der Eppsteiner.

Vor drei Wochen war der für die TSG Eppstein startende Peter Lenz noch beim Ironman 70.3 in Wiesbaden gestartet. „Wenn es gut läuft, wollte ich beim Cologne-Triathlon-Weekend in Köln starten“, erklärte der Eppsteiner. Dort war er bereits zwei Mal über die Halbdistanz und drei weitere Male über die olympische Distanz gestartet. „Meine Tochter studiert dort, von daher habe ich dort einen Bezugspunkt“, nannte Lenz einen Grund für seinen Start, bei dem er 30. in der Klasse M 50 wurde.

Nachdem er sich in Köln angemeldet hatte, trainierte er drei Wochen dosiert, aber auch nicht zu wenig. „Es waren gezielte Trainingseinheiten – und es hat gut funktioniert“, freute sich Lenz. Also ging es wieder auf der Triathlon-Halbdistanz mit 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und einem Halbmarathon zur Sache. Beim Start erlebte der Eppsteiner ein Novum: „Sie haben uns vor dem Start wieder aus dem Wasser geholt. Es hat geblitzt und gedonnert. Das war gefährlich, ich habe so etwas aber noch nie erlebt. Wir mussten eineinhalb Stunden mit nassen Neoprenanzügen draußen verharren.“ Bei Platzregen ging es dann auf der Regattabahn bei Leverkusen im Fühlinger See auf die Schwimmstrecke, auch beim Radfahren hatte Lenz auf der ersten Runde auch wegen des starken Windes noch die Regenjacke an, ehe sich die Bedingungen besserten. „Während der Fahrt habe ich meine Regenjacke dann hinten in mein Trikot reingestopft, denn es wurde sonniger und wärmer“, erläuterte der Eppsteiner. Die Strecke führte vom See in drei Runden zur Deutzer Brücke und der Innenstadt, wobei es sechs Tunneldurchfahrten am Rhein an der Kirche Groß St. Martin gab.

In bester Verfassung ging Peter Lenz anschließend auf die Laufstrecke zwischen Deutzer Brücke und Hohenzollernbrücke am Rheinufer entlang. „Auf der ersten Runde ging es mir so gut, dass ich selbst das Tempo gedrosselt habe. Ich hatte nicht geglaubt, dass es so weiterging“, berichtete Lenz. Aber der befürchtete Einbruch blieb auch auf der zweiten Laufrunde aus. Und so verbesserte der Eppsteiner seine Bestleistung, die er auf der schnellen und ebenen Strecke in Köln vor vier Jahren aufgestellt hatte, noch einmal um zwölf Minuten auf 5:29 Stunden (Schwimmen 39 min./Radfahren 2:45 Stunden ohne Wechselzeiten/Lauf 1:55 Stunden). „Vor vier Jahren haben mir die Beine schon weh getan, als ich angefangen habe zu laufen. Diesmal ging es optimal, wir haben sogar ein bisschen geschwätzt in unserer kleinen Gruppe“, erzählte Lenz. So ging er in der ersten Runde die Betonwendeltreppe an der Deutzer Brücke hoch, in der zweiten Runde lief er mit seiner Gruppe hoch.

Das Saisonende ist das für den Eppsteiner noch nicht: Er wird zum neunten Mal beim Frankfurt Marathon starten: „Wenn ich im nächsten Jahre starte, bin ich im Club und habe eine feste Startnummer. Für mich ist Frankfurt mit dem Einlauf in die Festhalle einer der schönsten Marathons.“

(vho)

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