Jürgen Heine gestorben

Trauer um Stadtrat Jürgen Heine

  • VonManfred Becht
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Er hatte noch einiges vor: Bis zur Mitte der neuen Wahlperiode, so war es in der CDU ausgemacht, wollte er sich schon noch als ehrenamtlicher Stadtrat im Magistrat für das Wohl der Stadt Eppstein und ihrer Bürger einsetzen.

Er hatte noch einiges vor: Bis zur Mitte der neuen Wahlperiode, so war es in der CDU ausgemacht, wollte er sich schon noch als ehrenamtlicher Stadtrat im Magistrat für das Wohl der Stadt Eppstein und ihrer Bürger einsetzen. Und als eingefleischter Eisenbahnfreund wollte er im nächsten Jahr mit der Bahn in Südafrika eine Reise von Kapstadt bis zu den Victoriafällen unternehmen. Dazu wird es nun nicht mehr kommen. Am Mittwoch starb Jürgen Heine wenige Wochen nach seinem 80. Geburtstag zumindest für die Öffentlichkeit recht überraschend.

„Wir sind unendlich traurig und werden ihn sehr vermissen“, erklärte Bürgermeister Alexander Simon vor der Stadtverordnetenversammlung. Heine gehörte zu den altgedienten Kommunalpolitikern in Eppstein – schon von 1983 bis 1989 arbeitete er im Magistrat mit, von 1993 bis 1997 in der Stadtverordnetenversammlung, seither wieder im Magistrat. Dabei sagen solche Amtszeiten noch nicht viel über das Engagement aus. „Auf Jürgen Heine war immer Verlass“, erklärte daher Simon. „Er hat zahlreiche Aufgaben übernommen und unterstützt, wo er nur konnte.“

Heine stammt zwar nicht aus Eppstein, sondern ursprünglich aus Schlesien und kam 1959 in die Burgstadt, der Herkunft seiner Ehefrau. Aber das vielfältige Engagement zeigt, wie sehr er Eppstein im Laufe der Jahre zu seiner Heimat gemacht hat. Vielfältig war die politische Arbeit, er war Vorsitzender der CDU und vertrat den Bürgermeister an vielen Positionen, vom Ortsbeirat bis zur Jagdgenossenschaft. Jürgen Heine arbeitete auch aktiv in vielen Vereinen mit, so im Städtepartnerschaftsverein Europart und im Verschönerungsverein. Im vergangenen Jahr hat Jürgen Heine den Ehrenbrief des Landes Hessen bekommen. Eppstein verliert mit ihm einen Bürger, der nicht fragte, was die Stadt für ihn tun könne, sondern den interessierte, was er für die Stadt tun könne.

(bt)

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