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Im Vorjahr glänzten die Burgschauspieler mit der Liebesgeschichte ?Hotel Mimosa?. Nun kommt ?Der Bürger als Edelmann?.

Festspiele

Es wird gemütlich auf der Burg

Lust auf sommerlichen Kulturgenuss in romantischem Ambiente? Ob Klassik, Theater oder Kabarett: Bei den Festspielen auf der Eppsteiner Burg gibt es für jeden Geschmack das passende Schmankerl.

Kulturfreunde können sich auf Juni und Juli freuen: In diesen beiden Monaten gehen die Burgfestspiele in eine neue Runde. Vom 23. Juni bis 29. Juli steht neben den sechs Veranstaltungen für Erwachsene auch ein Musical für die ganze Familie auf dem Programm. Im Gepäck: wie jedes Jahr ein buntes Gemisch von bekannten Klassikern und neuen Stücken.

Zur Feier „700 Stadtrechte“ eröffnen die Burgschauspieler mit der Komödie „Der Bürger als Edelmann“ die Festspiele: Der neureiche Monsieur Jordan möchte gern zum Adel gehören. Um bildungstechnisch auf dem richtigen Stand zu sein, stellt er Lehrer ein, die ihn ausnehmen wie eine Weihnachtsgans. Premiere feiert das Molière-Stück in der hessischen Fassung von Rainer Dachselt am 23. Juni um 19.30 Uhr. Weitere Termine sind 24./30. Juni und 1. Juli.

Eine Woche später geht es am 6. Juli um 20 Uhr mit der Komödie „Der Alchemist“ des englischen Dramatikers Ben Jonson, ebenfalls nach hessischer Mundart adaptiert von Rainer Dachselt, weiter. Das Stück wird vom Ensemble „Barock am Main“ aufgeführt und handelt von drei Gaunern und einer Idee: Eine Alchemisten-Bude soll ihnen zu Reichtum verhelfen.

Am 7. Juli,19.30 Uhr, gastiert das Blechbläserquintett Harmonic Brass München nach einjähriger Pause erneut auf der Burgbühne. Das Open-Air-Konzert wird von der Stadt und der Talkirchengemeinde veranstaltet und bei schlechtem Wetter in die Talkirche verlegt. Deshalb werden nur 250 Karten im Vorverkauf angeboten.

Dass Freitag, der 13., kein Unglückstag ist, zeigt sich im Juli mit der Opernaufführung „Carmen“ von Georg Bizet. Dieses Jahr bringt die Opera Classica Europa die Liebesgeschichte nach Eppstein und versetzt das Publikum in die spanische Stadt Sevilla. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr, Karten gibt es für 39 und 47 Euro. Der Vorverkauf läuft bereits.

Eine Woche später, am 21. Juli, um 19 Uhr, zeigt das Ensemble der Burgfestspiele Bad Vilbel die Komödie „Ziemlich beste Freunde“ nach dem gleichnamigen Film: Ein Aristokrat im Rollstuhl und ein Ex-Sträfling beginnen eine Männerfreundschaft mit Hindernissen.

In der letzten Juli-Woche sind mit dem Kabarett „In bekloppten Zeiten?“ von und mit Christoph Brüske und dem Familienmusical „Max und Moritz“ gleich zwei Veranstaltungen im Programm. Los geht es am 25. und 26. Juli mit dem Kölner Kabarettisten Christoph Brüske und seiner Show rund um „Terror, Trump und Trallala“, jeweils um 19.30 Uhr. In seinem Programm stellt ein homophober Baulöwe mit Twitter-Tourette das Weiße Haus auf den Kopf, Volkswagen verliert seinen guten Ruf und zu allem Überfluss turnt noch ein pubertierendes Kind durch die Wohnung. Brüske ist bei den Festspielen zum zweiten Mal dabei. „Er kam bei den Zuschauern gut an, da haben wir ihn noch mal gefragt“, verrät die Kulturbeauftragte Christine Baum.

Das Ende der Festspiele leitet die Aufführung des Musicals „Max und Moritz“ am 29. Juli ein. Das Stück ist für Groß und Klein, ab fünf Jahren, gedacht und wird mit dem Kulturkreis und der Kleinen Oper Bad Homburg präsentiert. Der Eintritt wird für Kinder bei fünf, für Erwachsene bei sechs Euro liegen.

„Wir haben seit Jahren eine feste Zusammenarbeit mit den regionalen Gastbühnen“, erzählt Christine Baum. „Die regionale Zusammenarbeit spart der Stadt auch Sachkosten.“ Demnächst wird das Jahresprogramm vorgestellt. Dann startet auch der Vorverkauf. Die Karten werden in eine erste und eine zweite Kategorie unterschieden und liegen im Vorverkauf zwischen 16 und 47 Euro. An der Abendkasse wird es einen Aufschlag von zwei Euro geben. Infos unter der Nummer (0 61 98) 3 05-0.

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